Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden bei der Düsseldorfer U23 nahm Trainer Mike Wunderlich einen Wechsel vor. Der A-Jugendliche Linus Fröhlich ersetzte den gesperrten Jeff Fehr. Der vom ehemaligen WSV-Libero und -Trainer Björn Mehnert bot mit Tobias Peitz einen Ex-Wuppertaler auf.
Die Ausgangslage war klar: Der WSV musste mindestens Tabellen-Sechzehnter werden, um sich noch Hoffnungen machen zu können. Die erste Chance hatten die Gäste. Den Versuch von Peitz per Hacke hielt Torwart Fotios Adamidis aber (3.). Eine Minute später tauchte Lucas Cueto vor dem WSV-Kasten auf, vergab aber ebenfalls. Danach wurden Schüsse von Nicolas Hirschberger und Amin Bouzraa geblockt (6./7.). (Bilder)
Abstieg des WSV ist besiegelt
Der WSV erarbeitete sich vor 2.058 Fans (darunter 433 Freikarten für Kinder und Jugendliche) ein Übergewicht, ein Schuss von Vincent Schaub war aber nicht platziert genug (13.). In der 15. Minute zielte der Stürmer etwas überhastet über den Kasten. Auf der Gegenseite setzte Peitz den Ball über die Latte (18.). Die Partie beruhigte sich anschließend etwas.
Es dauerte bis zur 33. Minute, als Torwart Elias Bördner einen Schuss von Celal Aydogan hielt. Bouzraa bediente Hirschberger, der das Ziel nur knapp links verfehlte (35.). Bonn antwortete mit Eray Isik, der aber ebenfalls scheiterte (37.). Da Velbert zwischenzeitlich trotz Unterzahl in Siegen in Führung gegangen war, lag der WSV zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Platz.
Ab der 43. Minute war der WSV in Überzahl: Massaman Keita foulte Levin Müller und sah die gelb-rote Karte. Schaub versuchte es mit einem Freistoß, aber Bördner war zur Stelle. So ging es ohne Tore in die Halbzeit. Siegen glich zwar unterdessen aus, dafür gelang aber Wiedenbrück das 1:0 gegen die U23 aus Dortmund.
Josue Santo kam zur zweiten Halbzeit für Linus Fröhlich. Bouzraa setzte einen Schuss Millimeter am Kasten vorbei (46.). Schaub traf nach Vorlage von Hirschberger das Außennetz (52.). Keeper Bördner parierte gegen Aydogan (57.). Bouzraa und Marko Stojanovic rauschten an einem Freistoß von Cenk Durgun vorbei (60.). Alessio Arambasic ersetzte Aydogan (62.).
Hirschberger hatte weiterhin kein Abschlussglück und schoss über die Latte (69.). Dann erwischte es den WSV bei einem Konter: Roman Doulashi köpfte eine Linksflanke ein – 0:1 (63.). Hans-Juraj Hartmann wurde für den verletzten Stojanovic eingewechselt (72.).
Hirschberger zog erneut gegen Torwart Bördner den Kürzeren, der Kopfball von Dominic Duncan wurde auf der Linie geklärt (77.). Durgun ging, Fritz Kleiner mischte nun mit (80.). Duncan köpfte an den Pfosten (84.), Wiedenbrück erhöhte auf 2:0. Auch Bouzraa konnte Bördner nicht überwinden (86.). Duncan scheiterte in der Nachspielzeit per Kopf (90.+1.).
Damit ist die Saison beendet. Wie es beim WSV sportlich und personell weitergeht, soll sich zumindest teilweise in Kürze entscheiden.
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