„Ich stehe schon seit letztem Jahr mit Assina Müller in Kontakt und finde das BHC-Projekt nach wie vor spannend. Jetzt freue ich mich, dass es mit dem Wechsel im Sommer klappt“, so Ott. Sie begann bei der HSG Siebengebirge und spielte danach mit dem TuS Königsdorf in der Jugend-Bundesliga und hatte auch erste Einsätze in der 3. Liga mit den Seniorinnen.
Aus dieser Zeit ist ihr auch das BHC-Leistungszentrum bekannt: „Dort hatte ich regelmäßig das Stützpunkttraining und beste Trainingsbedingungen vorgefunden. Und natürlich kenne ich die Halle und einige meiner zukünftigen Mitspielerinnen aus den A-Jugend-Duellen im vergangenen Jahr.“
Nach ihrer Zeit in Königsdorf wechselte Ott als B-Jugendliche vor vier Jahren zum Thüringer HC. Ihre Entwicklung ging rasant weiter: Jugend, 3. Liga mit dem THC II und während der Saison 2022/23 die ersten Einsätze im Bundesliga-Team. Dazu holte sie 2023 Bronze bei der U17-Europameisterschaft, war im Spiel um Platz drei mit sechs Treffern erfolgreichste deutsche Werferin.
Nach einer Verletzung kämpfte sie sich zurück. In der aktuellen Bundesligasaison erzielte die 185-Zentimeter große Shooterin bisher elf Treffer und erreichte mit dem THC das Pokal-Final-Four, wo sie im Spiel um Platz drei viele Spielanteile erhielt und zweimal traf.
Der Saisonendspurt mit dem THC hat es für Ott vor dem Wechsel nach Solingen in sich. Die Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft stehen an und als Titelverteidiger ist der Thüringer HC erneut ins Final-Four der European League eingezogen.
„So kann ich weiter wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich genieße beim THC ein hohes Niveau auch im Training und bin mir sicher, dass dies beim BHC aufrechterhalten wird. Aber für meine persönliche Weiterentwicklung benötige ich viel Spielpraxis. Und die erhoffe ich mir durch den Wechsel“, so die 20-Jährige, die in Solingen wohnen wird und Sportmanagement in Köln studieren möchte. „Die Aufnahmeprüfung steht noch an.“
Geschäftsführerin Assina Müller über die Verpflichtung von Kim Ott, die beim BHC mit der Nummer 25 auflaufen wird: „Kim zählt zu den vielversprechendsten deutschen Nachwuchsspielerinnen auf der Position Rückraumlinks. Bereits seit mehreren Jahren beobachten wir ihre sportliche Entwicklung intensiv, weshalb es mich besonders freut, dass wir sie von unserem Projekt überzeugen konnten.“
Und weiter: „Sie besticht durch eine hohe Wurfeffektivität aus dem Rückraum sowie durch ihre ausgeprägte Physis. Mit diesen Voraussetzungen bringt sie hervorragende Perspektiven mit, um sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln und unserem Spiel zusätzliche Qualität zu verleihen.“