Rene Lewejohann (Trainer des 1. FC Bocholt): „Natürlich sind wir zufrieden, wir wollten den Trend bestätigen. Wir haben einen erwachsenen Auftritt gefordert, das war in der ersten Hälfte nicht gut, wir hatten zu viele Fehler. Nach der Pause machen wir das 2:0 früh und dann müssen wir das dritte und vierte machen, aber wir haben uns den Sieg verdient durch einen reifen und erwachsenen Auftritt. Wir genießen den Moment. Ich wünsche dir Mike und dem WSV alles Gute.“
Mike Wunderlich (Trainer des Wuppertaler SV): „Wir haben uns sehr viel vorgenommen. Wir sind zu Beginn gut rausgekommen. Die ersten 10 bis 15 Minuten waren wir gut drin, aber wir finden den Abschluss nicht. Danach har man gesehen, was Bocholt kann. Dann bekommst du nach der Pause durch einen Schuss, den man halten kann, das 2:0 und dann hat uns Bocholt am Leben gehalten. Da machen wir es in Überzahl schlecht, kommen erst gar nicht zum Abschuss.
WSV verliert gegen Bocholt
Dann wird es schwer, Spiele zu gewinnen, wenn du jetzt in vier Spielen kein Tor schießt. Die anderen Ergebnisse sind wieder für uns gelaufen. Es sind nur zwei Punkte Rückstand. Wir hatten gestern die Ultras da beim Abschlusstraining. Wir werden niemals aufgeben. Alles möglich, aber wir müssen anfangen, Tore zu erzielen . Dominic Duncan und Aldin Dervisevic sind angeschlagen, sie standen heute nicht zur Verfügung. Vielleicht kommt der eine oder andere am Freitag in Bochum zurück.“
Stephan Küsters (Sportlicher Berater des Wuppertaler SV): „Es war von beiden Seiten nicht das allerbeste Spiel mit vielen Stockfehlern. Wir sind recht gut reingekommen, konnten es aber vorne nicht umsetzen. Der Treffer vor der Pause war ein Genickschlag. Wir gehen dann raus und nehmen uns viel vor, dann ist der erste Schuss nach dem Wechsel direkt das 0:2. Der war haltbar, wobei man auch sagen muss, dass Michael (Luyambula, Anm. der Red.) uns vorher im Spiel gehalten hat.
Wir rennen in der zweiten Halbzeit ein paarmal in Überzahl auf das Tor zu. Das sind eigentlich sehr gute Chancen, aber wir legen nicht rechtzeitig quer. Wenn du kein Tor erzielst, verlierst du so Spiele. Wir werden aber positiv bleiben. Der Rückstand ist um einen Punkt gewachsen, aber entscheidend ist, dass wir endlich mal wieder selber den Dreier ziehen. Noch hält uns die Konkurrenz am Leben. Aber wir müssen endlich gewinnen – am besten am Freitag in Bochum.“
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