ABC-Bereitschaft Feuerwehr übt Gefahrstoff-Einsätze

Wuppertal · Die Wuppertaler Feuerwehr hat am Samstag (16. September 2023) an einer Großübung auf dem Trainingsgelände in Weeze am Niederrhein teilgenommen.

 Eine der Aufgaben.

Eine der Aufgaben.

Foto: Christoph Petersen

Mit dabei waren auch Einheiten aus Remscheid, Solingen, dem Kreis Mettmann und Düsseldorf. Sie bilden die so genannte 1. ABC-Bereitschaft. Der Marschverband umfasste 28 Fahrzeuge und 131 Einsatzkräfte.

Die Übung war nach Angaben von Wuppertals Feuerwehr-Pressesprecher Manuel Packhäuser wochenlang vorbereitet worden. Vor Ort mussten die Beteiligten mehrere Szenarien „zur Gefahrenabwehr von möglichen Einsatzlagen mit sogenannten Gefahrstoffen“ bewältigen. „Ziel der Großübung war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Akteuren zu verbessern und Abläufe aufeinander abzustimmen beziehungsweise noch weiter zu optimieren.“ (Bilder)

Bilder: Wuppertaler Feuerwehr übt mit Gefahrenstoffen​
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Feuerwehr übt mit Gefahrenstoffen

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Foto: Christoph Petersen

Nachdem die Einsatzkräfte ihre spezielle Schutzkleidung angelegt hatte, mussten sie laut Packhäuser „Leckagen an Gefahrgutbehältern abdichten, Gefahrstoffe identifizieren, verletzte Personen retten und dekontaminieren“. Und weiter: „Zum Messen von Gefahrstoffen in der Umgebungsluft, die möglicherweise in der Realität durch solch ein Szenario freigesetzt werden könnten, kamen Messfahrzeuge und Komponenten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe auch in dieser Übung zum Einsatz.“

Ein weiterer Punkt waren die Kommunikation, Organisation und Führung innerhalb eines Einsatzes. Dies ist wichtig, um einen optimalen Ablauf vor allem dann zu gewährleisten, wenn komplexe Situationen entstanden und Kräfte aus verschiedenen Einheiten beteiligt sind. „Auch diese wurden explizit geübt, um auch hier im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein“, so Packhäuser. (Video)

Vor Ort waren auch Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Kommunen und der Bezirksregierung, die die Übung beobachteten, um mögliche Schwachstellen zu benennen und zu korrigieren. „Nachdem alle Übungsszenarien erfolgreich abgearbeitet wurden, konnte beim abschließenden Fazit resümiert werden, wie positiv die Großübung verlaufen ist und es konnte allen Beteiligten ein Kompliment für die erbrachte Leistung ausgesprochen werden“, bilanzierte Packhäuser am Tag danach.

Durch die Großübung sei wieder einmal deutlich geworden, „dass die 1. ABC-Bereitschaft den hohen Ansprüchen gerecht wird und wirklich gut auf den Ernstfall vorbereitet ist. Ein großer Dank gelte am Ende „auch der Übungsleitung, die dank ihres Engagements diesen wichtigen Stresstest möglich gemacht hat“.

(red/jak)
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