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Wuppertal beim „Globalen Klimastreik“ am 15. September dabei

Friday for Future : Wuppertal beim „Globalen Klimastreik“ dabei

Fridays for Future Wuppertal ruft zur Teilnahme am globalen Klimastreik auf, der am 15. September 2023 in mehr als 100 deutschen und zahlreichen anderen Städten weltweit stattfindet.

In Wuppertal beginnt er um 13 Uhr auf dem Platz vor dem ehemaligen Schauspielhaus an der Kluse. Der Demonstrationszug startet um 13:30 Uhr. Er führt über die B7 bis zum Robert-Daum-Platz, danach über das Luisenviertel zum Laurentiusplatz. Dort startet um 15 Uhr die Abschlusskundgebung.

„Wir kämpfen mit einem breiten Bündnis an NGOs und Gewerkschaften für gesellschaftliche Mehrheiten, um Klimaschutz wieder zum zentralen Thema der Politik zu machen. Wir können es uns nicht leisten, nach wie vor über die Legitimität von Protestformen zu streiten, sondern müssen wieder inhaltlich über dringendst notwendige Klimaschutzmaßnahmen sprechen und diese umsetzen“, so Pressesprecher Jonah Näckel.

Fridays for Future Wuppertal kritisiert „den gesellschaftlichen Umgang mit den aktuell diskutierten Klimaschutzmaßnahmen“. Die „aufgeheizte Debatte um das Wärmewende-Gesetz“ zeige, dass „populistische Hetze und unsachliche Berichterstattung nach wie vor dringend notwendige Schritte hin zu einer klimaneutralen Gesellschaft erfolgreich verhindern“ könnten.

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Dass „Gasheizungen Technologien von gestern“ seien, sei klimapolitischer Konsens, diese Perspektive sei „bei der gesamten Debatte total unter den Tisch gefallen“. Dabei gebe es „klare Mehrheiten für den Klimaschutz“, diese würden jedoch „von Politik und Presse nicht wahrgenommen und gewürdigt“.

Zoe Klein: „Gemeinsam wollen wir uns dem krassen Rechtsruck in Deutschland entgegenstellen. Es kann nicht sein, dass über 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler in Deutschland momentan eine Partei wählen würden, die die Klimakrise offen leugnet und relativiert, während wir einen Sommer mit Hitzerekorden, katastrophalen Waldbränden, Dürren und Überschwemmungen weltweit erleben. Es scheint, als bräuchten wir Katastrophen direkt vor unserer Haustür, damit die Menschen bereit sind etwas verändern zu wollen.“