Wuppertaler Nahverkehrsplan Linke: „Ausbau des ÖPNV zwingend nötig“

Wuppertal · Mit Blick auf den im Verkehrsausschuss vorgestellten Nahverkehrsplan fordert die Linke eine „wirkungsvolle Unterstützung durch Land und Bund“. Ohne sie könne selbst der Status quo nicht aufrechterhalten werden.

 Die Schwebebahn am Islandufer.

Die Schwebebahn am Islandufer.

Foto: Achim Otto

Ein gut ausgebauter ÖPNV sei wichtig, um die Klimaziele in Wuppertal zu erreichen. Der Nahverkehrsplan zeige jedoch, „dass die finanziellen Mittel von WSW und Stadt für eine Verkehrswende, die ihren Namen verdient, wieder einmal nicht ausreichen“, so der Fraktionsvorsitzende Gerd-Peter Zielezinski. Ohne zusätzliche Gelder sei eine Ausweitung unmöglich.

„Schon für den Erhalt des jetzigen ÖPNV und die Umsetzung von weitergehenden Maßnahmen benötigen die WSW zusätzliche Finanzmittel. Aufgrund von hohen Krankenständen und Fachkräftemangels müssen sich die Nutzerinnen und Nutzer des ÖPNV seit Monaten mit ausgedünnten Takten zufriedengeben. Eine Rückkehr zum sogenannten Status quo schieben die WSW immer wieder hinaus“, so Zielezinski.

Wenn dieses Problem nicht gelöst werde, „werden Großteile des Nahverkehrsplans Makulatur bleiben. Da kann man von den im Nahverkehrsplan beschriebenen Szenarien 1 und 2 nur träumen. Dabei ist ein Ausbau des ÖPNV zwingend nötig, um die Mindestanforderungen für die Kohlendioxid-Reduzierung im Verkehrssektor zu erfüllen.“

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