WSW: Strom und Gas wird teurer - Preisanpassung zum 1. Januar 2020

Preisanpassung zum 1. Januar 2020 : WSW: Strom und Gas werden teurer

Ab 1. Januar werden Strom und Gas nach drei Jahren Preisstabilität für die Kunden der Wuppertaler Stadtwerke teurer. „Der Anstieg der EEG-Umlage, der regulierten Netzentgelte und höhere Beschaffungskosten machen die Preisanpassung leider unumgänglich“, erklärt WSW-Prokurist Kai-Uwe Selberg.

Auch viele andere Versorger reagieren jetzt auf die Erhöhung der gesetzlich festgelegten Preisbestandteile wie der EEG-Umlage und die höheren Preise auf dem Strom- und Gasmarkt oder haben dies bereits getan. Die EEG-Umlage ist eine staatlich festgelegte Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien. Sie wurde im Oktober um 5,5 Prozent angehoben. Der Strom verteuert sich in der Grundversorgung (WSW Standard bzw. Classic) je nach Verbrauch um 8 bis 9 Prozent, beim Gas erhöht sich der Preis um etwa 2 bis 3 Prozent.

Ein Durchschnitts-Haushalt mit 3.000 Kilowattstunden jährlichem Strom- und 12.500 Kilowattstunden Gasverbrauch zahlt ab Januar 7,33 Euro mehr im Monat für Strom und 2,42 Euro mehr für Gas. Alle Tarif-Kunden der WSW werden schriftlich über die Preisanpassung informiert. Der Anteil der staatlichen Abgaben am Strompreis liegt 2020 bei über 44 Prozent. Zusammen mit den Netzkosten und den Umlagen sind 71 Prozent des Strompreises reguliert bzw. staatlich festgelegt. Die WSW raten ihren Kunden, auf www.wsw-online.de zu prüfen, ob sie mit einem anderen WSW-Strom- oder Gastarif günstiger liegen.

Um den Verbrauchern eine weitere preiswerte Alternative zu bieten, haben die WSW jetzt neu einen reinen Onlinetarif für die Strom- und Gasversorgung aufgelegt. Der neue Tarif „Easy“ ist vor allem für kleine Haushalte mit geringem Verbrauch interessant. Fernwärmepreis sinkt Gute Nachrichten gibt es für die Fernwärmekunden der WSW. Der Arbeitspreis im Standardtarif der WSW Talwärme sinkt ab 1. Januar 2020 um 8 Prozent. Dank des Baus der neuen Fernwärmleitung in Elberfeld steht diese umweltfreundliche Heizenergie jetzt noch mehr Haushalten entlang der Leitungs-Trasse zwischen Küllenhahn und Elberfeld sowie in der Talsohle zur Verfügung.

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