Preise für den Primark-Bau am Wuppertaler Hauptbahnhof

Kandidat für internationale und lokale Auszeichnungen : Preise für den Primark-Bau

Mit einem besonderen Blick auf den Investoren-Bau am neuen Döppersberg gehört Yvonne Feisel zu den Finalisten des Wuppertaler Fotopreises. Aber auch das im Vorfeld umstrittene Gebäude selbst ist inzwischen ein Kandidat für internationale Auszeichnungen.

„Das Bild ist entstanden, als der Döppersberg im Januar 2019 gerade fertig war“, erinnerte sich Yvonne Feisel bei der Siegerehrung an die Entstehungsgeschichte ihres Fotos, das den Bau im Abendlicht erstrahlen lässt und es in den Kalender mit den besten Beiträgen zum diesjährigen Fotopreis schaffte. „Ich hatte mich damals gefragt, wie das Gebäude wohl wirklich wirklich wirkt, über das so viel diskutiert wird. Mir gefällt es.“ Jenseits der Kritik am Mieter Primark scheint sich diese Einschätzung im Hinblick auf die Architektur in Fachkreisen inzwischen durchzusetzen.

Am 24 Oktober gewann der bronzefarbene Kubus, der vom Architektenbüro Chapman Taylor in Zusammenarbeit mit dem Investor Signature Capital entworfen und umgesetzt wurde, den „European Property Award“ in der Kategorie „Beste Einzelhandelsarchitektur in Deutschland“. Und jetzt gehört er samt dem neu gestalteten Umfeld am Döppersberg als einziges Projekt aus Deutschland zu den drei Finalisten der MAPIC-Awards. Er ist für die internationale Auszeichnung in der Kategorie „Best Retail City Centre Regeneration“ nominiert, bei der die erfolgreichste Sanierung eines Gebiets bewertet wird, das eine besondere Rolle für die Einzelhandelsentwicklung einnimmt.

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