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Wuppertaler Fotopreis 2019: Warten auf die Pfützen

Wuppertaler Fotopreis 2019 : Warten auf die Pfützen

„Nach dem Regen“ heißt das Bild, das Thorsten Osenbrück beim Wuppertaler Fotopreis 2019 auf Platz drei brachte. Was man dem Motiv nicht ansieht: Es brauchte eine Menge Geduld, um diesen besonderen Wuppertal-Moment am neuen Busbahnhof einzufangen, den der Fotograf vorher schon im Kopf hatte.

Warum? „Ich wollte eigentlich viel mehr Spiegelungen in Pfützen haben, aber im Sommer 2019 wollte es ja einfach nicht regnen“, schmunzelte Osenbrück bei der Siegerehrung über das „Making of“. Denn das Einzige, was sein Versuch, mit einigen Kanistern Wasser nachzuhelfen, bewirkte, war die Aufmerksamkeit der Polizei. Schließlich half ein Gewitter, nach dessen Ende er ein Bild inszenierte, das aus Sicht der Jury ein fotografisches Symbol für eine Stadt im Aufbruch ist, die sich nach reinigendem Döppersberg-Umbaugewitter zu neuen Ufern aufmacht.

Der Drittplatzierte ist übrigens in Sachen Wuppertaler Fotopreis eine feste Größe: 2018 schoss er das Siegerbild – und seine Frau Anne landete mit einer kunstvollen Aufnahme der Mega-Kirmes am Zoo-Stadion dieses Jahr ebenfalls unter den zwölf Finalisten. Es wäre also keine Überraschung, wenn in Kürze auch der Osenbrück-Nachwuchs zur Kamera greift ...

Alle zwölf Final-Bilder des von der Rundschau gemeinsam mit der Volksbank im Bergischen Land und der Druckerei Ley + Wiegandt ins Leben gerufenen Wettbewerbs gibt es jetzt im Wuppertaler Fotopreis-Kalender 2019, der für 12,90 Euro bei Rundschau Reisen am Werth 94 in Barmen, bei TOP Reisen in der oberen Etage der Elberfelder Rathaus Galerie sowie bei Wuppertal Touristik an der Kirchstraße 16 in der Elberfelder City erhältlich ist.

Thorsten Osenbrück mit Ehefrau Anne und Kind. Foto: Wuppertaler Rundschau/Max Höllwarth