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Prozess in Wuppertal: Viel Ärger mit „Helikopter-Hundeeltern“

Die Rundschau-Themen am 19. Februar 2020 : Viel Ärger mit „Helikopter-Hundeeltern“

Die ersten Tränen flossen bei den Angeklagten, einem Paar aus Coesfeld, bereits, als die Staatsanwältin ihnen Raub mit Körperverletzung vorwarf und dabei rechtlich korrekt von der „Wegnahme einer fremden beweglichen Sache“ sprach. Die „Sache“ war allerdings keine Sache, sondern ein Labrador-Welpe namens Cooper.

„Fremd“ war der ihnen überhaupt nicht, weil sie ihn mit der Flasche großgezogen hatten, und „beweglich“ verbanden sie wohl eher mit Schwanzwedeln. Tiere aber werden im deutschen Recht als „Sache“ eingestuft.

Den Welpen hatte das Paar im März 2019 in die Theodor-Heuss-Straße nach Wuppertal verkauft. Und „fremd“ war er, weil der Kaufvertrag ganz korrekt zustande gekommen war und der Hund nun nicht mehr dem Paar aus Coesfeld gehörte, sondern der jungen Familie in Wuppertal. Unterschrieben hatten sie einen Kaufvertrag, der aus den Tiefen des Internets stammte. Ziemlich versteckt enthielt er einen Satz, dass der Verkäufer den Hund zurückfordern könne, sollten schlechte Behandlung und unzureichende Pflege bekannt werden.

Mehr dazu in der Rundschau am 19. Februar 2020 und anschließend online.

Die weiteren Themen:

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