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Verkehrspolitik : Zum Fremdschämen

Verkehrspolitik : Zum Fremdschämen

Betr.: Kritik an der Verkehrspolitik der SPD in Wuppertal

Immer, wenn konkrete Maßnahmen zur Einleitung der Verkehrswende zur Diskussion stehen, betätigen sich die führenden Sozialdemokraten unserer Stadt als Bremser: Nein zur autoarmen Luisenstraße, zum autofreien Laurentiusplatz, zur Umweltspur und so weiter, und so fort.

Stattdessen hohle Phrasen wie „Angebote statt Verbote“ und „gerechte Verteilung de Verkehrsraums“. Als hätte die SPD nicht jahrzehntelang Gelegenheit gehabt, für Angebote und Gerechtigkeit zu sorgen. Zum Fremdschämen.

Oder, mit den Worten Franz-Josef Degenhardts: „Schritt für Schritt, sagt der alte ewige Sozialdemokrat und spricht und spricht und spricht, bloß ändern, das will er nicht.“

Michael Beltz