Leserbrief „Erfolg durch Ansiedeln statt Vergrämen“

Betr.: Wüstenbussard soll Tauben in Wuppertal vertreiben

 Der Wüstenbussard, der eine Falknerei im Auftrag der Stadt am Döppersberg einsetzt.

Der Wüstenbussard, der eine Falknerei im Auftrag der Stadt am Döppersberg einsetzt.

Foto: Achim Otto

Der Verein „Fliegende Schönheiten – Stadttauben Wuppertal“ tauscht seit Beginn des Jahres regelmäßig am Hauptbahnhof die Taubeneier gegen Ei-Atrappen. Mittlerweile konnten so knapp 400 neue Tauben im Umkreis des Döppersberg verhindert werden. Wie ist das gelungen? Weil die Nistplätze bekannt sind und dort regelmäßig auf neue Gelege geprüft wird.

Eine vertriebene Taube wird sich einen neuen Nistplatz, nicht unweit vom Hauptbahnhof, suchen und dort munter weiterbrüten – im Sommer wie im Winter. Es wird ein Nistplatz sein, der nicht bekannt ist, der nicht kontrollierbar ist und bei dem keine Eier gegen Attrappen getauscht werden können. Was am Ende bleibt, ist ein Anstieg der Taubenpopulation am Döppersberg.

Der Erfolg eines sinnvollen Stadttaubenmanagements entsteht durch Ansiedeln statt Vergrämen

Verein „Fliegende Schönheiten – Stadttauben Wuppertal“

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