Leserbrief „Kein Sperrmüll, sondern eine wilde Kippe“

Betr.: Sperrmüll in Wuppertal

Weitaus nicht alles, was herausgestellt wird, ist Sperrmüll.

Weitaus nicht alles, was herausgestellt wird, ist Sperrmüll.

Foto: Siegfried Wächter

Wer die den Leserbriefen beigefügten Fotos betrachtet, dürfte, als Kenner der Wuppertaler Abfallwirtschaftssatzung, feststellen, dass der dort abgebildete „Sperrmüll“ gar keiner ist, sondern eine „wilde Kippe“: Nur das, was nicht in Abfallbehälter oder amtliche Abfallsäcke hinein passt – zum Beispiel alle Arten Möbel, Matratzen, Teppiche, große Elektrogeräte – ist echter Sperrmüll.

Es gehören, wie regelmäßig zu sehen, weder Kartons noch Kleidung, Farbeimer, Lebensmittel, Bücher, CDs , Spiele etc. dazu. Und nur, weil diese Kleinteile, zum Teil in Säcken verpackt, zur Sperrmüllsammlung bereitgestellt werden, können diese Haufen auch durchwühlt werden.

Für alle wäre es so viel einfacher, wenn sinnvolle Regeln auch eingehalten würden: Es wird nur echter Sperrmüll herausgestellt, die AWG-Müllwerker brauchten keine wirklich unzumutbare Arbeit mehr verrichten (laut Satzung müsste alles, was nicht Sperrmüll ist, stehen bleiben!), die Stadt wäre zumindest etwas sauberer.

Übrigens habe ich in keiner anderen Stadt – nach der Abfuhr von „Sperrmüll“ – ein Häufchen Spaghetti mit Tomatensauce mitten auf der Straße liegen sehen …

Anga Zehnpfennig

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