Wuppertaler Skulptur im Zentrum des Asia-Gartens

Kunst : Wuppertaler Skulptur im Zentrum des Asia-Gartens

Sie gilt schon seit vielen Jahren als Blickfang im Park von Schloss Dyck in Jüchen: die überlebensgroße Skulptur „Gräser“ der Wuppertaler Bildhauerin Beate Schroedl-Baurmeister. Jetzt ist sie zum Mittelpunkt des neu angelegten asiatischen Themengartens geworden, der auf rund 3.500 Quadratmetern zwei Wasserflächen, einen Zen-Garten und zahlreiche Bambusarten präsentiert.

Schroedl-Baurmeister ist hingerissen von der neuen Umgebung. „Die Skulptur ,Gräser‘ geht mit den verschiedenen Bambussen eine wundervolle Symbiose ein“, sagt sie. „Die mehr als fünf Meter hohen Edelstahl-Bögen werden von den weichen Halmen des Bambus‘ umschmeichelt und teils überragt.“

Das barocke Wasserschloss Dyck liegt auf vier Inseln inmitten eines englischen Landschaftsgartens, den der schottische Gartenarchitekt Thomas Blaikie vor 200 Jahren im Auftrag des Fürsten Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck angelegt hat. Heute ist Schloss Dyck ein Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur und zieht mit seinen Gartenmärkten, Mustergärten und Ausstellungen jährlich knapp 300.000 Besucher an.

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