Aus dem Tagebuch der Redaktion: Datt hätt’ ich nich’ gedacht!

Aus dem Tagebuch der Redaktion : Datt hätt’ ich nich’ gedacht!

Hallo, liebe ganz offizielle Wuppertaler Karnevalisten (mit Orden und Kappe)! Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch: Nach dem Rosensonntagszug 2014 mit strahlend blauem Himmel und 100.000 (meist) fröhlichen Jecken entlang der Talachse hatte ich angeregt, ein Spendenkonto einzurichten.

Mit dem Geld hättet Ihr zusätzliche Kamelle kaufen können. Damit nicht wieder die Standard-Leserbriefe kommen, es sei kaum was geworfen worden. Die sind zwar inhaltlich falsch, aber in dieser Stadt ebenso wenig totzubekommen wie das Gerücht, der WSV wolle nicht aufsteigen. Für die wenigen unjecken Bürgerinnen und Bürger sei am Rande erwähnt, dass die Karnevalisten das Material selber zahlen müssen. Nun denn, war halt ein Vorschlag, musstet Ihr ja nicht annehmen.

Eine Frage habe ich vor den tollen Tagen aber dann doch. Nein, nicht die, warum das aktuelle Prinzenpaar diesmal nur maximal 1,50 Meter groß ist. Ich weiß, Erwachsene haben sich nicht gefunden. Immerhin sind die Kinderprinzen sind wirklich gut, Respekt!

Vielmehr die nach dem Sessionsmotto. Wer um Himmels Willen hat "Wuppertal: Hättse dat gedacht!?" mundgeklöppelt? Was will der Dichter damit sagen? Auf welches Thema zielt er ab? Oder kurz: Was soll das nur?

Um es halbwegs diplomatisch zu sagen: Im Grunde lag das eigentliche Motto im wahren Sinne des Wortes doch auf der Straße. B7, Döppersberg, Lichtscheid, Kiesburgtunnel. Na, klingelt es? "Wuppertal — wir haben viel Verkehr!" Nicht schlecht, wonnich? Mit Augenzwinkern, etwas schlüprig — das Copyright hätte ich problemlos abgetreten.

Ich versuche es deshalb tapfer noch mal: Für 2015/16 ruft die Wuppertaler Rundschau gerne einen Motto-Wettbewerb ins Leben. Ihr müsst Euch nur melden. Tja, hättse dat gedacht?

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