1. Gastronomie

Wuppertaler Gastronomie: What’s new, what’s zu? 

Wuppertaler Gastronomie : What’s new, what’s zu?

Alles Mögliche aus der (nicht nur) Wuppertaler Gastronomie.

Wir starten in Elberfeld – genauer gesagt an der Ecke Bayreuther und Funckstraße im unteren Briller Viertel, unweit vom Ottenbrucher Bahnhof: Claudio und Maurizio Bommarito sind hier jetzt mit ihrem Quattrogatti und dem dazu gehörenden Untertitel „Real Italian Kitchen“ am Start. „Quattrogatti“ heißt übersetzt vier Kätzchen: In dem kleinen Lokal, das auch Plätze an der Theke bietet, geht es rustikal-gemütlich zu, auf der Karte stehen Pizza, Pasta, Fisch und Fleisch – typisch italienisch eben.

Auf dem Weg nach Barmen ein Zwischenstopp am Loh: Das Imbiss-Restaurant Gugis hat an der Friedrich-Engels-Allee 283 die Nachfolge des jahrzehntelangen Lokalmatadoren „Parga“ angetreten. Inhaber Grigorios Seleridis und sein Team bieten Griechisches, Gutbürgerliches, Pizza und viel Platz. Weiter im Osten, an der Oberen Lichtenplatzer Straße 102, ist gerade eine lange Gastronomiegeschichte zuendegegangen. An der Tür des Traditions-Restaurants Zum Futterplatz, das wohl einen der spektakulärsten Ausblicke übers Wupper-Tal zu bieten hat(te), verkündet ein Schild das Ende. Familie Jovanovic schreibt: „Nach 16 schönen und ereignisreichen Jahren haben wir uns entschieden, ab März 2020 neue Wege zu gehen. Wir möchten uns bei allen unseren Gästen für das entgegengebrachte Vertrauen und die langjährige Treue ganz herzlich bedanken.“

Nun ganz in den Westen: Unsere Gastronomie-Späher aus Vohwinkel melden, dass im Gebäude des Alten Kaisers an der Vohwinkeler Straße 25, wo kurz auch das „Vecchia Roma“ zu Hause war, wieder renovierungs- und umbautechnisch gearbeitet wird. Mal schauen, was dort die Zukunft bringt ...

Das gilt übrigens auch für den unmittelbar benachbarten ehemaligen Wicküler Bierbrunnen an der Ecke Vohwinkeler und Rubensstraße: Da scheint sich ebenfalls wieder eine neue Nutzung anzubahnen.

Die Brüder Bommarito haben im unteren Briller Viertel ihr italienisches Lokal „Quattrogatti“ eröffnet. Foto: Simone Bahrmann

Ganz zum Schluss gibt’s noch eine Schluss-Meldung aus dem Felderbachtal: Das Landgasthaus Huxel hat Abschied gefeiert – mit einen Räumungs-Trödel und Flohmarkt. Auf der Homepage heißt es: „Die Lichter gehen aus nach über vier Jahrzehnten Nostalgie-Restaurant Huxel unter der Führung von Patron Werner Westphal.“

Wer noch viel, viel mehr über die Wuppertaler Lecker-Landschaft wissen möchte, greift zur Nr. 5 des großen Rundschau-Gastronomie-Guide So schmeckt Wuppertal!: Darin stecken 160 unabhängige und ganz neu recherchierte Restaurant-Tests – mehr als in allen Ausgaben zuvor. Außerdem in der Ausgabe 2019/20: Elf Seiten Getränke-Spezialitäten „Made in (and for) Wuppertal“, die praktischen „So schmeckt Wuppertal!“-Listen in vielen Geschmacksrichtungen, Lieblings-Genussorte der Redaktion und – zum ersten Mal – eine Übersicht mit allen Restaurants, die auch montags öffnen. Das Heft gibt es im Zeitschriftenhandel und unter www.wuppertalshop.de

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