Alles Mögliche rund um die Wuppertaler Gastronomie

What’s new, what’s zu? : Alles Mögliche rund um die Wuppertaler Gastronomie

Heute starten wir unsere Wuppertaler Gastro-Tour im Uellendahl: Das traditionsreiche Pfannkuchenhaus an der Uellendahler Straße 691 ist schon seit einiger Zeit wegen „interner Umbauten“, so heißt es in der Schautafel, geschlossen. Das Lokal wurde an einen neuen Besitzer verkauft – und Wuppertal darf gespannt sein, wann (und wie) das urige Fachwerkhaus wieder an den Pfannkuchen-Start geht.

Auf Richtung Elberfeld! Da begegnet uns das beliebte Spunk an der Flensburger Straße 38, nahe dem Platz der Republik, das gerade Geburtstag hatte. Vor 25 Jahren ging Andreas Kluczynski, der auch heute noch Chef im Spunk ist, hier an den Start. Kneipe, Restaurant, Kleinkunst- und Musikbühne, Sportsbar – das ist das Spektrum. Übrigens: Zur Eröffnung 1994 wurde die Bühne vom Kabarett-Duo „Don Promillo und Peperoni“ eingeweiht – Andreas Mucke (heute OB) und Dr. Stefan Kühn (heute Sozialdezernent).

Ein Stück weiter die Flensburger Straße hoch, an der Ecke Wülfingtreppe, soll in Kürze, so haben wir erfahren, ein griechisches Lokal eröffnen.

Das Gegenteil von Eröffnung blüht dem Nabas Café in der „Kleinen Schlosserei“ auf dem Gelände der Huppertsbergschen Fabrik. Hier, im Knick von Flensburger Straße und Hagenauer Straße, wird am 12. Juli das letzte Essen zubereitet.

Im Gegensatz dazu hat das Atelier an der Hofaue 51 im Kolkmann-Haus gerade Fünfjähriges gefeiert. Das – passend zum Namen – mit sehr vielen Bildern und Kunstobjekten ausgestattete Lokal bietet eine bunte und internationale Küche. Übrigens: Das Atelier stellt auch die Gastronomie im Hotel Nüller Hof an der Nüller Straße 98 am Rand des Briller Viertels.

„Spunk“-Chef Andreas Kluczynski. Foto: Wuppertaler Rundschau/Bettina Osswald

Jetzt ein Bogen in den Westen: Dirk Breidenbruchs Brokat Bar an der Gutenbergstraße 14 mitten im Arrenberg-Herzen hat, wenn schönes Wetter ist, jetzt auch sonntags geöffnet. Der chillige Biergarten ist dann optimal für die kleinen und größeren individuellen Gerichte – und zur Verkostung der über 30 (!!!!) offenen Weine, die es hier gibt.

Nun so langsam auf nach Barmen! Da kommen wir am Hofkamp 99 vorbei. Dort hat vor kurzem Bilal Al-Salihi, der aus der irakischen Hauptstadt stammt, sein Restaurant Bagdad eröffnet. Orientalische Spezialitäten zum Vor-Ort-Verspeisen sowie zum Mitnehmen warten auf kulinarisch reiselustige Gäste.

Sommerabend im Garten der „Brokat Bar“. Foto: Wuppertaler Rundschau

In der Barmer City gab es am Rolingswerth mal das weithin bekannte „Café Best“. Das ist Geschichte – und auf zwei Etagen kündigt sich hier die Entstehung der Q-Bar-Lounge an.

Apropos „Café Best: Am Mühlenweg 48, am Rand der Barmer Innenstadt, befindet sich der schon seit 122 Jahren bestehende Namensvetter. Rainer und Anke Reinhardt gehen in den Ruhestand und haben am Sonntag (16. Juni) ihren letzten Café-Best-Tag. Danach wird umgebaut und der Café-Betrieb soll ab August unter neuer Leitung weitergehen.

Das hoffen die Wichlinghauser (und andere) auch in Sachen Jäger 90: Das Kult-Kneipenrestaurant an der Bartholomäusstraße 25 musste schließen. Ob es gelingt, das Jäger 90-Triebwerk mit einem neuen Piloten im Cockpit wieder ans Laufen zu bekommen, steht zurzeit noch in den Sternen.

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