1. Wirtschaft

Bergische Uni Wuppertal und Aptiv unterzeichnen Vertrag

Lange Zusammenarbeit : Uni und Aptiv unterzeichnen Kooperationsvertrag

Mehrere Jahre enger, produktiver Zusammenarbeit haben die Bergische Universität Wuppertal und der mit seinem Hauptsitz in Wuppertal ansässige Automobilzulieferer Aptiv Services Deutschland GmbH nun mit einem Kooperationsvertrag besiegelt, den beide Parteien heute unterzeichneten.

„Beide Vertragspartner blicken bereits auf eine lange, erfolgreiche und vielschichtige Zusammenarbeit auf Gebieten der Wissenschaft, Forschung und auch Lehre zurück“, fasst Uni-Rektor Lambert T. Koch das bislang Erreichte zusammen. Und das gelte zum einen für zahlreiche durch das Ministerium für Wirtschaft und Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW aber auch der Leitmarkt Agentur.NRW geförderte Forschungsvorhaben.

„Daneben konnten inzwischen auch zahlreiche Deutschland- und Promotionsstipendien an Absolventinnen und Absolventen der Bergischen Universität vergeben und zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten von beiden Parteien gemeinschaftlich betreut werden“, freut sich auch Aptiv-Geschäftsführer Matthias Laumann.

Außerdem bereichern mehrere Beschäftigte des Technologiekonzerns, der sich in Deutschland und europaweit mit Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Hard- und Softwaresystemen sowie Komponenten für die Automobil- und Zulieferindustrie befasst, als Lehrbeauftragte mit ihren praxisrelevanten Erfahrungen und Kenntnissen das Angebot der Wuppertaler Uni.

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Die neuen vertraglichen Rahmenbedingungen sollen nun den weiteren Weg ebnen für ein noch intensiveres Miteinander der beiden Vertragsparteien. Allen voran die gemeinsam aufgesetzten Leuchtturmprojekte „AFFiAncE: Adaptierbare Fahrzeugarchitektur für automatisierte Fahrzeuge“, „bergisch.smart_mobility – Künstliche Intelligenz als Enabler für die Mobilität von Morgen“ sowie das „camo.nrw – Centrum für automatisierte Mobilität“ mit einer Förderung von insgesamt 15 Millionen Euro.

Doch beide Parteien sind sich sicher: Für weitere konkrete Einzelprojekte in den Bereichen Forschung, Studium und Weiterbildung, Drittmittel-Forschungsprojekte, der Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, der Internationalisierung, des Wissens- und Technologietransfers ist gemeinsam noch viel Luft nach oben.