1. Wirtschaft

Neue Perspektiven für die Wuppertaler Rathaus Galerie

Einkaufszentrum verändert sich : Neue Perspektiven für die Rathaus Galerie

Die Bergische Universität zieht mit ihrem Institut für Psychologie in die Rathaus Galerie. Für 600 Studenten und zwei Uni-Ambulanzen für Psychotherapie werden langfristig etwa 6.000 Quadratmeter angemietet.

Die gesamte Rathaus Galerie soll sich auf allen drei Ebenen bis Ende 2023 zu einem Zentrum für Bildung und Dienstleistung verändern. Mit im Blick sind dabei eine Stärkung der Sektoren Lebensmittel und täglicher (Drogerie-)Bedarf plus mehr Gastronomie innerhalb des Komplexes und auch auf dem Willy-Brandt- sowie dem Karlsplatz.

Ab September dieses Jahres sollen in der Rathaus Galerie nicht nur Forschung, Lehre und klinische Ausbildung in den Bereichen Psychologie und Psychotherapie stattfinden. Die beiden Universitätsambulanzen für Psychotherapie agieren stadtnah – für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche. Die ersten Teilbereiche des Instituts für Psychologie, das wegen großer Nachfrage aus seinem bisherigen Standort auf dem Grifflenberg herausgewachsen ist, werden im Herbst in die Rathaus Galerie umziehen. Weitere Umbauten und Umzüge sollen bis August 2023 folgen. Insgesamt werden acht der zehn Lehrstühle des Instituts zukünftig in der Rathaus Galerie Platz finden.

Ergänzt wird das neue Konzept, an dem bereits seit 2019 gefeilt und geplant wird, durch ein 1.500 Quadratmeter großes Fitness-Studio sowie Bereiche, die den Sektoren Gesundheit und Medizin gewidmet sind.

  • Das Erdgeschoss der Rathaus Galerie.
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  • Der EIngangbefindet sich auf der linken
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  • Die Grundschule Haselrain (Archivbild).
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Auf der Agenda stehen darüber hinaus ein neues Wegeleitsystem zur besseren Orientierung – außerdem neue Aufzüge, eine bessere Ausleuchtung der Parkplätze und eine optimierte Zufahrt zum Parkhaus.

Die Richtung für die Rathaus Galerie ist klar: Mehr Transparenz, mehr Offenheit, mehr Sichtbarkeit – und Schluss mit allen dunklen Ecken im gesamten Komplex.