Theater auf Mallack?

Ernst Werner Quambusch plant mit seinem "Kammerspielchen" ins Vereinshaus an den Sportplätzen zu ziehen.

Fußball und Theater — das passt. Mehr oder weniger gute "Schauspiel-Einlagen" nach einem Foul bestimmen schließlich häufig das Spiel der Akteure mit den kurzen Hosen. Besseres Theater kündigt sich jetzt auf Mallack an: Ernst Werner Quambusch, Manager von Kleinkunstbühnen in Mettmann, Solingen und Oberhausen, plant in die ehemalige Vereinsgaststätte an dem unteren der beiden Sportplätze auf Mallack die Kleinkunstbühne "Kammerspielchen" zu integrieren.

An der Westkotter Straße hat Quambusch das Theater im Januar geschlossen. Wie den schönen Künsten ist Quambusch auch dem Sport verbunden. Beim Fusionsverein "Sportfreunde 03 Wuppertal" hat er den 1. Vorsitz übernommen: "Mit dem Standort Mallack hoffe ich, dass wir das Projekt 'Naturrasen' auf dem ehemaligen Platz von Schwarz-Weiß finanzieren können." Ein positiver Bescheid kam in der vergangenen Woche vom Oberbürgermeister. Peter Jung sieht in dem Projekt Modellcharakter für Kultur in Verbindung mit dem Sport. Nach der Einschätzung von Jung könnten die rechtlichen Genehmigungen schon in den nächsten zwei Wochen vorliegen.

Mit der Wiedereröffnung in Wichlinghausen betreibt Ernst Werner Quambusch vier Spielstätten. Die Programme werden ausgetauscht. Auf Mallack wird die Spielstätte ins Restaurant integriert. Platz ist für etwa 40 Zuschauer.

(Rundschau Verlagsgesellschaft)