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Wuppertaler „Kammerspielchen“: Komödien im Schuhgeschäft​

Neubeginn in Wuppertal : „Kammerspielchen“: Komödien im Schuhgeschäft

Ernst Werner Quambusch, gebürtiger Barmer, hat sein Wuppertaler Kleinkunst-Theater „Kammerspielchen“ wieder eröffnet.

„Ohne meine guten persönlichen Kontakte hätte ich das Theater nicht eröffnen können“, bekräftigt Hans Werner Quambusch, der sich einst im Wuppertaler Sport als Mäzen und Funktionär im Wasserball, Handball und zuletzt in Sachen Fußball auf Mallack eingebracht hat.

Aktuell engagiert sich der 71-Jährige wieder mit leichter Muse in der Wuppertaler Kultur. Das „Kammerspielchen” ist von der Westkotter Straße über das Sportplatzhaus auf Mallack jetzt an seine neue Adresse, das ehemalige Schuhgeschäft Zinzius an der Rödiger Straße 11, gewandert. Die Adresse klingt zwar nach dem Rott, ist aber vom Alten Markt fußläufig einfacher zu erreichen als über den steilen Rödiger Berg.

Komödien wie auch Thriller stehen hier auf dem Programm. Mit den beiden anderen „Kammerspielchen“-Niederlassungen in Solingen-Gräfrath und Oberhausen wird das Programm später dann ausgetauscht.

Die Premiere konnte Quambusch im Wuppertaler „Kammerspielchen“ mit der Komödie „Runter zum Fluss” mit den Schauspielern Nika von Altenstadt und Thorsten Lindl, die auch in der WDR-Langzeit-Kultserie „Lindenstraße“ mitgewirkt haben, prominent besetzen.

Zurzeit läuft das Stück „Die Vorzimmerdamen“: Zwei ungleiche Sekretärinnen tratschen sich beim „Sketchen” genüsslich über die Laster und kleinen kriminellen Machenschaften ihres Chefs aus.