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Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV ohne„Schnellschuss“-Transfers

Fußball-Regionalliga : WSV will keine „Schnellschuss“-Transfers

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat seinen Testspiel-Programm etwas umgestellt. Das Team von Trainer Alexander Voigt trifft am 18. August nicht mehr auf den FC Wiehl, sondern tritt gegen die von Peter Neururer betreute Auswahl der Vereinigung der Vertragsfußballer (VDV) an. Anstoß ist um 11 Uhr in Duisburg-Wedau.

Nachdem inzwischen 22 Akteure im Kader stehen, hat der WSV das Transferkarussell zunächst einmal abgebremst. „Wir sind jetzt schon gut aufgestellt“, findet der Sportliche Leiter Stephan Küsters, nachdem am Montag (3. August 2020) mit Daniel Szczepankiewicz (26, zuletzt SV Straelen) ein weiterer Torwart neben Niklas Lübcke verpflichtet worden war.

„Bis zum Saisonstart sind es jetzt noch vier Wochen. Es wird keine Schnellschüsse geben, wir werden nichts überstürzen. Wir werden den Markt in Ruhe analysieren und müssen natürlich auch schauen, ob und was möglich ist“, sagt Küsters mit Blick auf die Finanzen. Sorgen bereitet ihm das nicht: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Grundgerüst. Die anderen Mannschaften, vielleicht von Rot-Weiß Essen einmal abgesehen, sind zum Teil noch nicht soweit.“ Drittliga-Absteiger Preußen Münster beispielsweise hat derzeit erst neun Spieler unter Vertrag.

Trainer Alexander Voigt gönnt dem Kader in dieser Woche wie geplant ein paar freie Tage. Die Spieler liegen allerdings nicht in der Sonne, sondern haben Trainingspläne mit auf den Weg bekommen, die uner anderem Laufeinheiten beinhalten. „Danach ist der Bereich Grundlagenausdauer weitestgehend abgeschlossen, dann rücken die spielerischen und taktischen Elemente in den Vordergrund“, kündigt Künsters an.

Das nächste Mannschaftstraining steigt am Samstag (8. August), das nächste Testspiel am Sonntag (9. August) gegen den Oberligisten VfB Hilden. Anstoß ist um 14 Uhr, voraussichtlich auf dem Gelben Sprung in Barmen. In die neue Saison startet der WSV am 5. September (14 Uhr) im Stadion am Zoo gegen den Aufsteiger RW Ahlen. Weiterhin ist unklar, ob und wie viele Fans dabei sind. Der Dauerkarten-Vorverkauf ist dennoch angelaufen.