Für den WSV spitzt sich die Lage immer weiter zu. Zwar verlor der SC Wiedenbrück am Mittwochabend das Nachholspiel gegen den 1. FC Bocholt mit 0:2 und liegt damit weiter am Tabellenende. Doch um am SV Rödinghausen (am Samstag zu Gast in Bocholt) vorbeizukommen und damit den ersten Nichtabstiegsplatz zu erobern, müssen die Rot-Blauen endlich selber etwas bewegen.
Der letzte Sieg datiert vom 21. Februar, es war das kuriose 1:0 gegen die U21 des 1. FC Köln. Es folgten sechs Partien mit zwei Unentschieden (jeweils 0:0 in Rödinghausen und gegen Lotte), dafür aber vier Niederlagen (in Wiedenbrück, gegen Paderborns U21, in Siegen und gegen Bocholt). Dabei gelang nur ein Tor, stattdessen setzte es elf Gegentreffer. (Bilder)
Einfach wird die Aufgabe im Ruhrstadion keinesfalls. Das Team von Trainer Heiko Butscher, in dem mit Lars Holtkamp ein (Leih-)Spieler mit WSV-Vergangenheit und mit Luis Hartwig der Sohn von WSV-Legende Knut Hartwig stehen, ist seit inzwischen sieben Partien ungeschlagen. Die VfL-Reserve hat dadurch die Abstiegszone längst verlassen und rangiert mit 31 Punkten (acht mehr als die Bergischen) auf Rang 13.
Verzichten muss WSV-Chefcoach Mike Wunderlich an der Castroper Sraße auf jeden Fall auf die rotgesperrten Subaru Nishimura und Celal Aydogan. Das Hinspiel Mitte Oktober endete 2:2 (0:1) unentschieden. Vor 1.814 Fans im Stadion am Zoo gingen die Gäste zweimal in Führung. Ronay Arabaci (83.) und Fritz Kleiner (90.+5.) glichen aber jeweils aus. Geleitet wird das Rückspiel von Schiedsrichter Kristijan Rajkovski (23, SG Hackenberg, Kreis Remscheid). Ihn unterstützen Emircan Kandemir und Fasihullah Habibi an den Linien.
Die Saison endet für den WSV mit den Partien gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach (19. April), bei RW Oberhausen (25. April), gegen den FC Gütersloh (2. Mai), bei der U23 von Fortuna Düsseldorf (9. Mai) und gegen den Bonner SC (16. Mai). Spätestens dann steht fest, ob der WSV auch in der kommenden Saison viertklassig ist oder aber in der Oberliga Niederrhein antreten muss.