Trotz der durchaus vorhandenen räumlichen Möglichkeiten bot Bochum keine Pressekonferenz an – und agierte damit wie einige weitere Proficlubs, deren Zweitvertretung in der Regionalliga West spielen.
Stephan Küsters (Sportlicher Berater Wuppertaler SV): „Wir haben 60 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht. Direkt nach der Pause lassen wir zwei Chancen zu, aber die hält Mike (Torwart Luyambula, Anm.der Red.) stark. Wir kommen dann zurück und machen das 1:0. Aber wir schaffen es nicht, die Führung zu halten. (Bilder)
WSV-Niederlage in Bochum
Beim 1:1 sind wir in Überzahl und verteidigen es trotzdem nicht. Beim 1:2 rutscht Levin Müller bei der Seitenverlagerung unglücklich aus, dadurch sind wir nicht gut sortiert. Danach kommen wir nicht mehr zurück und waren die letzten 20 Minuten chancenlos.
Wir wollten in Bochum den Bock unbedingt umstoßen und den Druck auf Rödinghausen und die anderen Teams erhöhen. Doch erst einmal musst du deine eigenen Hausaufgaben machen und mal was gewinnen. Das haben wir leider nicht geschafft. Natürlich müssen wir nun morgen nach Bocholt schauen und gucken, was Rödinghausen da macht.
Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel, deshalb ist es das nächste am 19. April gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach auch. Doch auch da müssen wir die Leistung aus den ersten 60 Minuten über 90 Minuten bringen. Alles andere reicht nicht.“
Unterdessen wurde bekannt, dass laut Statuten die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf als Absteiger aus der Regionalliga West zählen würde, sofern das Zweitliga-Team der Landeshauptstädter (das am Freitag 1:2 gegen Holstein Kiel verlor und damit nur zwei Punkte vor der Abstiegszone liegt) in die 3. Liga absteigt. Dazu Stephan Küsters: „Es ist entscheidend, dass wir auf uns gucken.“
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