Fußball-RL: 1:4 (0:0) bei Bochums U23 WSV trifft zwar, geht dann aber unter

Wuppertal · Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat im Abstiegskampf weiter an Boden verloren. Die Rot-Blauen unterlagen am Freitagabend (10. April 2026) bei der U23 des VfL Bochum im Ruhrstadion vor 1.846 Fans mit 1:4 (0:0).

Szene mit Fritz Kleiner.

Foto: Stefan Rittershaus

Im Vergleich zum Heimspiel gegen Bocholt gab es vier Wechsel in der Startelf: Dominic Duncan, Levin Müller, Amin Bouzraa und Fritz Kleiner spielten für Salmin Rebronja, Hans Juraj Hartmann, Semir Saric und Josue Santo. Bochum bot die Ex-WSV-Leihgabe Lars Holtkamp und Luis Hartwig auf, den Sohn von WSV-Legende Knut Hartwig.

Beide Teams starteten offensiv, konnten sich aber keine größeren Torchancen erarbeiten. Die erste bot sich dem WSV. Nach einer Ecke setzte Kleiner den Ball per Kopf knapp über die Latte (10.). Der WSV blieb dran, aber Nicolas Hirschberger konnte VfL-Torwart Hugo Rölleke nicht überwinden (12.). (Bilder)

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WSV-Niederlage in Bochum

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Foto: Stefan Rittershaus

Nach einer temporeichen ersten Viertelstunde beruhigte sich die Partie etwas. Einen Kopfball von Aurel Wagbe hielt WSV-Keeper Michael Luyambula problemlos (22.). Die Rot-Blauen kamen ihrerseits in dieser Phase kaum noch vor das Bochumer Tor. Dann aber zwang Vincent Schaub den VfL-Schlussmann zu einer Glanzparade, Rölleke konnte den Schuss soeben noch um den Pfosten lenken (28.).

Nach einem Eckball köpfte Dominic Volkmer wenige Zentimeter am WSV-Pfosten vorbei (32.). Das Wunderlich-Team geriet zunehmend in die Defensive. In der 41. Minute wurde das Spiel für drei Minuten unterbrochen, weil Zaunfahnen im Gästebereich die Flucht- und Rettungswege versperrt hatten. Mehr passierte danach nicht, es ging mit dem torlosen Remis in die Kabinen.

Hirschberger eröffnete den zweiten Durchgang mit einem Schuss, der aber am Tor vorbeiflog (48.). Bochum hätte in der 49. Minute einen Handelfmeter bekommen können, der Schiri wertete die Szene aber als nicht strafbar. Glück hatte der WSV auch, als Daniel Hülschenbusch einen Kopfball an die Latte setze (52.). Und als Luyambula eine Minute später einen Schuss von Hülsenbusch ebenfalls noch an die Latte lenkte.

Der WSV schwamm nun gewaltig. Bochum forderte wieder einen Elfmeter (54.), dann reagierte Luyambula gegen Hülsenbusch glänzend (55.). Ausgerechnet in dieser Phase schlugen die Bergischen zu. Bouzraa flankte auf Schaub, der den Ball volley im langen Eck versenkte – 0:1 (59.). Einen Schuss von Toshiaki Miyamoto hielt Rölleke (61.).

Wunderlich brachte Santo für Fehr (63.). Die Führung hielt nicht lange: Aus dem Gewühl traf Henri Sanchez Fernandez zum 1:1 (65.). Bochum machte nun wieder Druck und stand kurz vor der neuerlichen Führung. In der 72. Minute kamen Muhammed Bejdic und Saric kamen für Schaub und Kleiner. Bochum sorgte für die Entscheidung: Sanchez Fernandez machte das 3:1 (75.), der kurz zuvor eingewechselten Hartwig das 3:1 (78.).

Der WSV wechselte noch einmal doppelt: Für Cenk Durgun und Levin Müller mischten nun Salmin Rebronja und Noah Heim Heim mit (79.). Das alles half aber nicht. Stattdessen erhöhte Hartwig auf 4:1 (89.). Einmal mehr waren die Punkte weg.

Die Saison endet für den WSV mit den Partien gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach (19. April), bei RW Oberhausen (25. April), gegen den FC Gütersloh (2. Mai), bei der U23 von Fortuna Düsseldorf (9. Mai) und gegen den Bonner SC (16. Mai).

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