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Volksbank in Wuppertal-Barmen: Haschi - Vom Modehaus zur Bankfiliale

Volksbank in Barmen : Haschi – vom Modehaus zur Bankfiliale

Viele Jahrzehnte lang war das Modehaus Haschi untrennbar mit dem Barmer Einzelhandel verbunden. Wo einst Kleiderständer mit schicken Blusen und Hemden standen und die neusten Modetrends besprochen wurden, drehen sich nun die Gespräche in den renovierten Räumen ums Thema Baufinanzierung, Kredite oder Altersvorsorge. Denn seit rund einer Woche hat die Volksbank im Bergischen Land nun am Werth ihren neuen Sitz.

„Wir wollen den Werth wieder aufwerten. Wir glauben, dass unser Einzug in das ehemalige Haschi-Haus ein gutes Zeichen und ein klares Bekenntnis zu Barmen ist. Nachdem das Modehaus schloss, stand das Gebäude leer. Noch mehr Leerstand oder mehr Ein-Euro-Läden, das muss nicht sein“, sagt Lutz Uwe Magney, Vorstandsmitglied der Volksbank im Bergischen Land.

Helle Räume, große Fenster, ein Kundenservice- und SB-Bereich sowie Beratungsbüros auf zwei Etagen mit rund 800 Quadratmetern – so sieht es nun in dem frisch renoviertem Gebäude am Werth 36 aus. Trotz der schwierigen Gegebenheiten in dem alten Bau – „wir mussten alles erneuern“, so Architekt Andreas Bona – und der Corona-Krise konnte die neue Filiale ziemlich schnell fertiggestellt und bezogen werden. Mit den Arbeiten wurde im Januar begonnen und in der vergangenen Woche sind die beiden Filialen von der Friedrich-Ebert-Straße und der Bernhard-Letterhaus-Straße mitsamt Mitarbeitern zum Werth umgezogen. 25 Angestellte betreuen nun im Herzen Barmens das Filialgeschäft, Privatbanking, Firmenkunden und auch das Thema Baufinanzierung.

Gerne hätte Filialleiter Michael Malischwesky mit seinem Team eine große Eröffnung gefeiert: „Leider ist das wegen der aktuellen Corona-Situation nicht möglich. Vielleicht können wir das irgendwann nachholen. Für Kunden sind wir aber trotz der Krise wie gewohnt da.“

Ein Teil des Teams in der neuen Filiale am Werth. Foto: Simone Bahrmann
(mivi)