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Geburtshaus öffnet Standort in Wuppertal-Barmen

Am Helios Klinikum Wuppertal : Geburtshaus öffnet Standort in Barmen

Mit einer Corona-bedingten Verzögerung hat nun das Geburtshaus einen zweiten Standort in Kooperation mit dem Helios Universitätsklinikum in Wuppertal-Barmen eröffnet. Die ersten Babys wurden dort bereits zur Welt gebracht.

„Die Kooperation ermöglicht eine zusätzliche Sicherheit für alle Familien, die sich für eine außerklinische Geburt wünschen“, sagt Prof. Markus Fleisch, Direktor der Landesfrauenklinik am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. „Sollte unter der Geburt unsere Unterstützung notwendig werden, ist der Weg in die Landesfrauenklinik kurz. Wirf reuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

„Helios kam mit dem Vorschlag der Kooperation auf uns zu, den wir dankend angenommen haben“, berichtet Kristin Seeland, Geschäftsführerin des Geburtshauses Wuppertal. Eigentlich sei kein zweiter Standort geplant gewesen, berichtet Seeland. Jetzt sei man stolz und glücklich darüber, sich der Herausforderung gestellt und den Betrieb aufgenommen zuhaben.

Das Haus verfügt über zwei Entbindungszimmer und zwei Kursräumen, in denen vor und nachgeburtliche Angebote durchgeführt werden.Der Bau fand in enger Abstimmung zwischen Verein und Universitätsklinikum statt. Nach 13-monatiger Bauzeit kam bereits am 14. April 2020 das erste Kind in den neuen Räumlichkeiten zur Welt – bisher wurden dort zwölf Babys geboren.

Foto: Helios Universitätsklinikum Wuppertal/Michael Mutzberg

Seit dem 11. Mai können unter Corona-Schutzmaßnahmen auch wieder Kursangebote stattfinden. Von der direkten Anbindung des Geburtshauses an die Landesfrauenklinik des Helios Universitätsklinikums profitieren alle Seiten. Werdende Mütter, die sich eine Geburtshausgeburt wünschen, können jederzeit, wenn erforderlich, auf die Infrastruktur des Perinatalzentrums an der Landesfrauenklinik zurückgreifen. Immer in der Zusammenarbeit mit den Hebammen des Geburtshauses - Das kann Ängste und Unsicherheiten mindern.

Foto: Helios Universitätsklinikum Wuppertal/Michael Mutzberg