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PCB-Messungen in Wuppertal: Zwei Firmen betroffen

Aktuelle Messung : Erhöhte PCB-Werte in Nächstebreck

Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz (LANUV) hat PCB-Messungen im Umfeld von zwei Wuppertaler Unternehmen vorgenommen. Ergebnis: Während die Messwerte in Ronsdorf unbedenklich ausfallen, sind die Belastungswerte in der Nähe einer Firma in Nächstebreck erhöht.

Anlass für landesweite Untersuchungen war ein Befund in Ennepetal aus dem vergangenen Jahr, wo erhöhte PCB-Werte (Polychlorierte Biphenylein) im Umfeld eines Unternehmens gefunden wurden. Laut der Stadt Wuppertal bestehe aber trotz der jetzt entdeckten erhöhten Werte in Nächstebreck keine unmittelbare Gefahr für Anwohner und Anlieger.

Das Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz hatte bei einem sogenannten Löwenzahn-Screening Pflanzen im Bereich der beiden Firmen auf eine Belastung untersucht. Während in Ronsdorf die Ergebnisse unbedenklich sind, wurden in Nächstebreck erhöhte Werte festgestellt.

Die Belastung bestehe nur in unmittelbarer Nähe des Unternehmens, sagte Baudezernent Frank Meyer in einer Pressekonferenz am Montag, 8. Juni 2020. Weiter: „Kleingärten in Nächstebreck sind nach ersten Erkenntnissen nicht betroffen. Wer sicher gehen will, sollte das in den letzten Tagen Geernete nicht essen.“

Am Dienstagnachmittag, 9. Juni 2020, möchte die Stadt genauere Handlungsempfehlungen für die Anwohner bekannt geben und Näheres zur PCB-Belastung im Umfeld des Unternehmens in Nächstebreck und zu einer Empfehlung zum Verzehrverbot von Obst und Gemüse aus einem bestimmten Bereich berichten.