Urlaubszeit für Wuppertaler — technisch ausgestattet in die Welt

Urlaubszeit für Wuppertaler — technisch ausgestattet in die Welt

In knapp einem Monat heißt es für Schülerinnen und Schüler aus Wuppertal und ganz NRW wieder: ab in die Sommerferien! Das bedeutet für etliche Familien, dass endlich der große Jahresurlaub ansteht.

Ob Action- oder Strandurlaub, Rund- oder Rucksackreise — ein Thema bleibt dabei ebenso aktuell wie unumgänglich: das Kofferpacken. Dabei lässt sich schnell erkennen, dass es heute vor allem die Technik ist, die in Form von mobilen Geräten einen Großteil des Reisegepäcks ausmacht.

Das Smartphone muss mit, eventuell findet auch ein Tablet oder Laptop Platz im Koffer. Wer seine schönsten Urlaubsmomente — in hoher Qualität — visuell festhalten möchte, der packt noch eine Digitalkamera ein. All jene Geräte sind zu stark in den Alltag integriert, als dass auf Reisen auf sie verzichtet werden könnte. Zudem erweisen sie sich in einigen Urlaubssituationen als äußerst praktisch: um den Rückflug umzubuchen, ein Hotelzimmer zu stornieren, oder einfach um sich in der zunächst fremden Umgebung zurechtzufinden — entsprechende Apps auf mobilen Geräten machen es möglich.

Diese funktionieren jedoch nur so lange, wie der Akku des jeweiligen technischen Helfers mitmacht. Diese "Grenze" der Technik wird Urlaubern meist bereits auf dem Weg zur Destination bewusst. Trotz inzwischen gut ausgestatteter Fernverkehrsmittel ist nicht immer eine Steckdose in der Nähe verfügbar. Damit die Digitalkamera, das Smartphone oder Tablet jederzeit einsatzbereit sind, empfiehlt es sich, sich vorab mobile Stromquellen für Akkus zu organisieren. Einmal (zu Hause) aufgeladen, funktionieren die sogenannten Powerbanks unterwegs wie Stromspeicher, an denen sich sämtliche mobile Geräte anschließen und problemlos aufladen lassen.

Je nach Größe gelingt es den in der Regel recht handlichen und tragbaren Akkus, ein herkömmliches Smartphone innerhalb weniger Stunden komplett aufzuladen. Wie häufig die Powerbank aufgeladen werden muss, hängt vom jeweiligen Modell ab. Es ist daher ratsam, sich vor mehrtägigen Reisen einen groben Überblick darüber zu verschaffen, wie oft bzw. auf welchen Strecken die Powerbank zum Einsatz kommen wird und an welchen Stationen sie wieder aufgeladen werden kann.

Eine Alternative dazu bilden Solar-Powerbanks, die ein Solarmodul beinhalten und so über Sonneneinstrahlung wieder aufgeladen werden. Zwar brauchen sie für diesen Prozess wesentlich mehr Zeit, sind dafür aber weitaus umweltfreundlicher als reguläre mobile Stromspeicher.

Neben praktischen Powerbanks gibt es auch bzgl. der Handhabung und Lagerung von mobilen Geräten einige Tipps, die die Lebenszeit des integrierten Akkus verlängern können. So sollten Smartphones beispielsweise niemals extremen Temperaturen ausgesetzt werden. Wer ein Smartphone direkt am Strand, in der prallen Sonne lagert, muss sowohl mit Schäden am Display als auch mit Auswirkungen auf die Lebensdauer des Akkus rechnen. Wer zusätzlich darauf achtet, etwa die Netzwerk- oder Bluetooth-Suche bei Nicht-Nutzung auszuschalten, kann damit die Funktion des Akkus ebenso positiv beeinflussen.

Technisch gut ausgestattet in den Urlaub aufzubrechen, lohnt sich. Der durchgehende Zugriff auf heruntergeladene reisespezifische Apps sowie auf die digitalen Reiseunterlagen kann schwierige Situationen bereits im Entstehen verhindern und so letztlich auch zur Entspannung beitragen. Trotz Wertschätzung der technischen Möglichkeiten an mittlerweile nahezu jedem Ort der Welt, sollte die eigentliche Absicht des Urlaubs aber nicht vergessen werden: das "Abschalten".