Stadtteilservice Wuppertal: Neue Mitarbeiter und neue Quartiere

Neue Mitarbeiter und neue Stadtteile : Stadtteilservice in neuen Quartieren unterwegs

Seir mehr als 10 Jahren unterstützen die Stadtteilservices die Bewohner in den Wuppertaler Stadtteilen auf vielfältige Art und Weise. Jetzt hat das Jobcenter den Service ausgeweitet und konnte die Zahl der sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und der Arbeitsgelegenheiten deutlich aufstocken.

Ziel des Stadtteilservices ist es, ein familienfreundliches Wohnumfeld zu fördern, die soziale Infrastruktur zu optimieren, die Aufenthaltsqualität auf öffentlichen Plätzen zu verbessern sowie zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls beizutragen.

Konzipiert als Beschäftigungsprojekt sind die Teilnehmenden des Stadtteilservices unverzichtbare Ansprechpersonen und Alltagshelfer, deren Arbeit von den Menschen im Quartier geschätzt wird. Dies war auch der Grund, warum aus anderen Quartieren der Wunsch kam, diese Dienstleistung stadtweit auszuweiten.

Durch die Einführung des sozialen Arbeitsmarktes und die gleichzeitige Aufstockung konnte das Jobcenter Wuppertal diesem Wunsch nun nachkommen. Aufgestockt wurde auf 21 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse, die Zahl der Arbeitsgelegenheiten wurde von 84 auf 120 erhöht.

„Die Aufstockung des Personals um rund 75 Prozent ist natürlich ein logistischer und finanzieller Kraftakt, den wir aber gerne gemacht haben“, so Dr. Andreas Kletzander. Und Frank Gottsmann, Geschäftsführer der AWO und Sprecher der Stadtteilservice ergänzt: „Uns persönlich lag die Aufstockung der Stadtteilservice sehr am Herzen, um so den Auswirkungen der zunehmenden Altersarmut entgegenwirken zu können.“

„Der Stadtteilservice ist ein Gewinn für Wuppertal. Er sorgt für eine bessere Wohn- und Lebensqualität und stiftet sozialen Zusammenhalt in einer anonymer werdenden Stadt“, ist Oberbürgermeister Andreas Mucke überzeugt.

Träger der Stadtteilservice sind sechs gemeinnützige Organisationen in Wuppertal, die sich das Stadtgebiet aufteilen. Neu dazu gekommen sind Uellendahl, Nüzuenberg, Sonnborn, Cronenberg, Rott, Langerfeld und Ronsdorf. Bisher war der Stadtteilservice in der Nordstadt, in Vowhinkel, der Südstadt, Arrenberg, Ostersbaum, Wichlinghausen und Barmen aktiv.

Die Aufgaben der jeweiligen Stadtteilservices sind breit gefächert. Bei der täglichen Begehung im Quartier sind die Teilnehmenden nicht nur Ansprechpartner der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern treten auch als eine Art „Quartiersmanager“ im öffentlichen Raum auf. Sie sind einheitlich erkennbar an ihrer Kleidung, blaues Oberteil mit dem orangenen Aufdruck des Stadtteilservices, und dürfen jederzeit angesprochen werden.

Unterstützung in Einrichtungen und bei Veranstaltungen

Nicht täglich aber dafür umso umfangreicher werden die Stadtteilservices inzwischen als Helfer und Unterstützer in Einrichtungen und bei Veranstaltungen angefragt. In Senioreneinrichtungen sind sie willkommen als Vorleser, Mitspieler und Begleiter. In Schulen und Kindertagesstätten helfen sie bei der Vor- und Nachbereitung von Sommer- und Sportfesten oder anderen Aktionen. Beispiele für die Unterstützung von größeren Veranstaltungen in den letzten Jahren sind der „Lange Tisch“, die Eröffnung des Döppersbergs oder die Lichterwege im Ostersbaum.

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