Politik: SPD-Wuppertal stellt Strafanzeige gegen AfD-Funktionär

Politik: SPD-Wuppertal stellt Strafanzeige gegen AfD-Funktionär

Die SPD teilte das am Donnerstagabend (31. August 2017) in einer Pressemitteilung mit.

"Die Wortwahl der AfD war schon immer abstoßend. Jetzt ist sie so menschenverachtend geworden, dass wir Strafanzeige erstattet haben.", so SPD-Vorsitzender Heiner Fragemann. Der Spitzenkandidat der AfD hat öffentlich erklärt, dass eine Politikerin einer anderen Partei — so wörtlich — "entsorgt" werden solle. "Wer Menschen "entsorgen" will, hat ein gestörtes Verhältnis zur Menschenwürde.", so Fragemann. Dies könne man nicht einfach hinnehmen. Hier seien auch die Staatsanwaltschaft und die Gerichte gefordert.

Die SPD erwarte darüber hinaus von der Wuppertaler AfD, dass sie sich von solchen Formulierungen und solchen widerwärtigen Haltungen klar distanziere und sich öffentlich entschuldige. "Ansonsten bestätigt auch die Wuppertaler AfD, dass sie nicht nur ohne jeden menschlichen und politischen Anstand agiert, sondern den Boden der demokratischen Auseinandersetzung verlassen hat.", sagt SPD-Vorstandsmitglied Alexander Hobusch, der in diesem Zusammenhang auf die Beschmierung von SPD- Wahlplakaten teilweise mit Nazi-Emblemen hinweist. Auch dies sei ein Ausfluss der nicht zu akzeptierenden politischen Verrohung, so die SPD abschließend.

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