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Online-Diskussion: Wuppertaler SPD redet über „Fahrplan aus der Krise“

Corona-Pandemie : SPD redet über „Fahrplan aus der Krise“

Die Wuppertaler SPD lädt Interessierte zu einem Online-Dialog unter dem Titel „Fahrplan aus der Krise“ ein. Im Fokus sollen am Mittwoch (20. Januar 2021) ab 19:15 Uhr die Bereiche Gesundheit, Bildung sowie Wirtschaft und Arbeit stehen.

Diskutiert wird über die Frage, welche bislang erkennbaren Lehren aus der Corona-Pandemie zu ziehen sind, wie die aktuelle Krise bewältigt werden kann und wie das Leben nach der Pandemie voraussichtlich aussehen wird. An der virtuellen Podiumsdiskussion nehmen Iris Colsman (Vorstandsvorsitzende der Paritätischen Kreisgruppe Wuppertal), Helge Lindh (SPD-Bundestagsabgeordneter), Martin Wenige (Hauptgeschäftsführer der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid), Dr. Stefan Kühn (Schul- und Gesundheitsdezernent), Dilek Engin (Lehrerin und Vorsitzende des Integrationsausschusses) und Servet Köksal (Vorsitzender der SPD Wuppertal) teil.

Köksal: „Die Corona-Krise hat die Schwachstellen in unserer Gesellschaft aufgezeigt. Geringverdienende, prekär Beschäftigte, Alleinerziehende, Soloselbstständige, Hartz-IV-Empfänger, Schülerinnen und Schüler, Azubis sowie Studierende sind in vielen Fällen deutlicher härter betroffen. Hier gibt es großen Handlungsbedarf. Wir benötigen deutlich mehr zukunftsorientierte Investitionen. Insbesondere in Gesundheit, Bildung, Zukunftstechnologien und Arbeitsbedingungen. Die Pandemie hat bewiesen, wie wichtig ein handlungsfähiger Sozialstaat und die von einigen als verloren geglaubte gesellschaftliche Solidarität ist. Die bislang zusammen aufgebrachte Kraft belegt: Wir können und wir werden diese Krise bewältigen! Ohne die Leistungen und Hilfen des Staates und ohne den sozialen Zusammenhalt wären die fatalen Folgen der Pandemie noch schlimmer. Deshalb müssen wir beides stärken und ausbauen. Aber es braucht außerdem kluge Konzepte für Bildung, Wirtschaft und Arbeit genauso wie für die Handlungsfähigkeit der Kommunen. Nur so werden wir gestärkt aus der Krise hervorgehen können!"