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Politik: Paschalis abgewählt

Politik : Paschalis abgewählt

Der Rat der Stadt Wuppertal hat am Montagnachmittag (26. Juni 2017) Panagiotis Paschalis, Dezernent für Bürgerbeteiligung und Beteiligungssteuerung, abgewählt.

In der Sondersitzung votierten SPD, CDU, Grüne und FDP für den Antrag, Linke, WfW sowie Rechte dagegen. Damit war die Zwei-Drittel-Mehrheit erreicht. Paschalis, der nicht anwesend war, ist damit mit sofortiger Wirkung nicht mehr Dezernent.

Nach der Entscheidung begann die von den Linken beantragte "Aktuelle Stunde" zum Thema "ASS". Auf Antrag der CDU wurde die Öffentlichkeit unter Hinweis auf interne, vertrauliche Vorgänge aus dem Rechnungsprüfungsausschuss ausgeschlossen. Die Linken hatten sich dafür ausgesprochen, einige der Themen öffentlich zu behandeln.

Panagiotis Paschalis, den die Rundschau telefonisch erreichen konnte, gab folgende Stellungnahme: "Ich bedaure diesen Vorgang, denn ich hätte mein Amt gerne weitergeführt. Ich finde, dass viele Dinge während meiner Amtszeit ordentlich gelaufen sind. An der einen Geschichte mit dem ASS-Leasing-Deal hat sich dann aber alles so versteift, dass ein Korpsgeist in der Art 'mit so einem wollen wir nicht mehr…‘ entstand. Meine Vorstellung von Transparenz ist eine andere."