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Fusion der Credit- und Volksbank: Eine "bergische Lösung"

Fusion der Credit- und Volksbank : Eine "bergische Lösung"

Die Credit- und Volksbank in Wuppertal fusioniert mit ihrer Schwesterbank aus Remscheid/Solingen. Dabei sind die Wuppertaler der Juniorpartner. Der Hauptsitz der neuen "Volksbank im Bergischen Land" wird in Remscheid sein.

Das ist angesichts der Größe der beiden Genossenschaftsbanken nicht verwunderlich: Die Wuppertaler Bilanzsumme betrug 2016 nur ein Drittel der Remscheid-Solinger Kombination. "Dennoch fanden die Gespräche jederzeit auf Augenhöhe statt", sagt Hardy Burdach, der nach dem Ausscheiden von Heinz-Günter Wahle als Wuppertaler Vorstandsvertreter der neuen Leitung angehören wird.

Auf die Filialenzahl wird die Fusion kaum Auswirkungen haben, lediglich in Ronsdorf, wo bislang beide Häuser vertreten waren, wird die kleine Wuppertaler Geschäftsstelle geschlossen. Auch für die nun mehr 400 Mitarbeiter gibt es eine Beschäftigungsgarantie für die Dauer von drei Jahren. Bleiben werden auch die Vertriebseinheiten — etwa die an der Schafsbrücke.

Neu ist hingegen, dass man auch größere Kreditvolumina ohne große Rückfragen anbieten kann. "Wir wollen wachsen", gibt der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto die Devise aus. "Viele Mittelständler wachsen und haben größere Bedarfe." Da passt es, dass man aufgrund der neu gewonnenen Größe zukünftig bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung stellen kann.

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Überlegungen, die beiden Banken zusammenzulegen, gab es immer schon mal, doch erst seit gut einem Jahr hätten sich — auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Regulatorik im Finanzgeschäft — zum ersten Mal die Verhandlungen erfolgsversprechend gestaltet. Anfang vergangener Woche gaben die beiden Vertreterversammlungen jeweils einstimmig grünes Licht zu der Verschmelzung.