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Niederschlagsreicher Oktober in Wuppertal und der Region: Werte lagen über Mittel

Niederschlagsreicher Oktober : Werte lagen über dem Mittel

Nach vielen trockenen Monaten in Wuppertal und dem Bergischen Land war der Oktober überdurchschnittlich nass. An vielen Stationen regnete es zwischen 10 bis 30 Litern pro Quadratmeter mehr als im Mittel. Mancherorts war es der niederschlagsreichste Oktober seit Anfang der 2000er Jahre. Dies ergaben die Aufzeichnungen des Wupperverbandes.

An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen im Oktober 137 Liter Regen pro Quadratmeter. Üblich sind dort 109 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen waren es 123 Liter, durchschnittlich sind es 94 Liter. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 127 Liter gemessen, das langjährige Mittel beträgt dort 91 Liter. 123 Liter wurden in der Kläranlage Solingen-Burg erfasst, im Durchschnitt sind es 110 Liter.

Es regnete an sehr vielen Tagen, nur circa 5 bis 6 Tage in der Monatsmitte waren regenfrei. Am meisten Regen fiel am 8. Oktober an der Bever-Talsperre; 16 Liter waren es dort. Ebenfalls 16 Liter fielen am 22. Oktober an der Großen Dhünn-Talsperre.

Die niederschlagreichste Messstelle war in Kierspe an der Eickener Mühle, 157 Liter kamen dort vom Himmel. Am wenigsten Regen fiel mit 93 Litern an der Station auf der Kläranlage Leverkusen; dennoch lag der Wert über dem dortigen langjährigen Mittel von 64 Litern.

Laut Deutschem Wetterdienst war der Oktober warm und hat zugleich sehr wenige Sonnenstunden. Diese lag mit fast 70 Stunden deutlich unter ihrem Durchschnitt von 109 Stunden, somit war es laut DWD der fünftsonnenscheinärmste Oktober seit 1951.

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Zwar gab es ähnlich niederschlagsreiche Oktober in den letzten 20 Jahren, aber mehr Oktober-Regen fiel dennoch zuletzt Anfang der 2000er Jahre. In der Kläranlage Buchenhofen hatte es 2000 mit 133 Litern zuletzt mehr geregnet. An der Bever-Talsperre lag zuletzt der Wert von 2003 höher, damals waren 185 Liter gemessen worden. Auch in Solingen-Burg war zuletzt 2003 der Wert höher als in diesem Jahr gewesen, 166 Liter wurden seinerzeit erfasst.

Dies ist nach den trockenen Monaten eine erfreuliche Bilanz. Es wird dennoch langanhaltenderen Niederschlag brauchen, damit sich dies auch auf den Füllstand der Talsperren auswirkt. Zunächst müssen die trockenen Böden gesättigt werden. Die Talsperren sind zurzeit wie folgt gefüllt: Die Große Dhünn-Talsperre (Trinkwassertalsperre) liegt bei 46 Prozent, die Bever-Talsperre bei 37 Prozent und die Wupper-Talsperre bei 28 Prozent. Aus Sicht der Wasserwirtschaft ist daher weiterer ergiebiger Regen in den kommenden Monaten sehr zu begrüßen.

Eine Tabelle mit den Niederschlagsdaten gibt es hier.