Drei Alternativen für neue Zentrale der Wuppertaler Stadtwerke

Neue Zentrale der Stadtwerke : WSW: Ex-Bundesbahndirektion hat keine Priorität

Der Aufsichtsrat der Wuppertaler Stadtwerke hat in seiner Sitzung am Freitag (14. Juni 2019) beschlossen, das Vergabeverfahren für die Generalunternehmerleistungen des Neubaus der Verwaltungszentrale aufzuheben. Stattdessen sollen jetzt Alternativen zur Umsetzung des Architektenentwurfs geprüft werden. Im Vergabeverfahren hatte nur ein Anbieter ein Angebot abgegeben.

Gemäß Aufsichtsratsbeschluss sollen nun drei Alternativen geprüft werden. Infrage kommen demnach entweder die Anmietung von Büroflächen für 450 Verwaltungs-Beschäftigte, die Errichtung eines architektonisch ansprechenden Funktionalbaus auf dem für den Neubau vorgesehenen Areal an der Bromberger Straße oder der Bau eines kleineren Gebäudes und die gleichzeitige Schaffung zusätzlichen Büroraums auf dem WSW-Betriebsgelände.

„Wir haben die Geschäftsführung beauftragt, die drei Alternativen ergebnisoffen zu prüfen“, sagt der WSW-Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Bell. Im weiteren Verlauf solle dann über das weitere Vorgehen entschieden werden. Die WSW müssen ihre Verwaltungsgebäude an der Bromberger Straße wegen PCB-Belastung abreißen. Martin Bickenbach, Geschäftsführer der WSW-Holding: „Es ist wichtig, dass wir nun Klarheit über das weitere Vorgehen haben. Wir sind gegenüber unseren Mitarbeitern in der Pflicht, gesunde Arbeitsplätze anzubieten.“

In der Stadt wurde zuletzt vor allem die Unterbringung der WSW-Verwaltung in der ehemaligen Bundesbahndirektion diskutiert. Aufsichtsrats-Chef Dietmar Bell dazu: „Auch das ist eine Möglichkeit, die geprüft wird. Priorität genießt dieses Szenario aber nicht.“

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