Der Wuppertaler Christopher Street Day 2019

Wuppertaler Christopher Street Day 2019 : Für uns soll’s rote Rosen regnen …

Auf dem Rathausvorplatz in Barmen hat der Verein „Wupperpride“ am Samstag (15. Juni 2019) den inzwischen zehnten „Christopher Street Day“ (CSD) gefeiert.

Los ging es mit einer Gedenkminute und einer Begrüßung durch den Vereinsvorstand um Olaf Wozniak und Anne Simon sowie einem Grußwort von Bürgermeisterin Bettina Brücher. Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh schaute vorbei.

Der Wuppertaler CSD zeichnet durch viele Infostände aus. In diesem Jahr hatten sich so viele Organisationen und Institutionen angemeldet wie noch nie. Mit dabei waren die AIDS-Hilfe Wuppertal, aMANNda, Antenne Regenbogen, BJ Wuppertal, Birgit vom Feld / Beauty Lounge, Bunter Ort, Cambio Carsharing, DIE LINKE, Gay BBQ, Grüne Jugend, Infoladen AZ, Lebenszeiten, ai Bergisches Land / queeramnesty, Queerreferat Universität Wuppertal, SCHLAU Wuppertal, Shalk NRW, transbekannt, frauenzentrum urania – lesben im tal, WQueers und Wupperpride. Der Krefelder Künstler Detlef Lehmann präsentierte seine wunderbaren Gay-Boxen „CSD around the World“.

Für Musik sorgten „Apito Fiasko“ unter der Leitung von Susanne Strobel, „Rules of this Game“ aus Köln und „Daeng*“ Weiter ging es am Abend mit einer „Tanzdemo“ und der After-Show-Party „Glory Hall“ sowie weitere Veranstaltungen in der „urania Räumen sowie im „Underground“ an der Bundesallee.

Bilder:

„Warum immer noch CSDs? Wir haben doch endlich die rechtliche Gleichstellung in Deutschland. Das Recht ist eins; Einstellungen und Haltungen aber ein anderes“, so die Veranstalter. „In den letzten zehn Jahren haben wir auch durch ,Wupperpride‘ das ein oder andere in der Stadt anstoßen und bewegen können. Wichtig ist uns unter anderem das Thema kultursensible LSBTIQ*Senior*innenarbeit.“

Der Wuppertaler CSD fand erstmals 2010 auf der Kulturinsel an der Kluse statt, 2015 folgte der Umzug auf den Rathausvorplatz in Barmen.

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