Leserbrief „Praktisch nichts zum ÖPNV“

Betr.: Schneidewind-Mobilitätsinitiative „25 für 25“

Symbolbild.

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Foto: Rundschau

In der Tat steht in OB Schneidewinds Mobilitätsinitiative „25 für 25“ praktisch nichts zum ÖPNV. Dabei wäre in Wuppertal auch abseits der Talachse ein vernünftiger Nahverkehr notwendig, wurde spätestens Ende der 80er Jahre erfolgreich zerstört!

Es ist halt nicht jedermanns Sache, bei kalter und nasser Witterung mit dem Fahrrad durch die Stadt und über deren Berge zu gurken, und es muss auch endlich wenigstens wieder ein ÖPNV-Angebot erreicht werden, das längst schon geplant beziehungsweise vorhanden war.

Es kann auch nicht für jeden SUV-Besitzer überall ein Parkplatz reserviert sein, sondern es wäre dringend nötig, (auch neue) Angebote im ÖPNV zu schaffen, um vom Stadtrand in unter einer halben Stunde Fahrzeit in die Zentren der Talachse zu gelangen, statt mit lahmen Buslinien, die mehrmals die großzügig bemessene Fahrzeit an etlichen Haltestellen sinnfrei abwarten, fahren zu müssen.

Aber wahrscheinlich gibt es dazu höchstens nur wieder viel bunte WSW-Werbung, und ein noch schlechteres ÖPNV-Angebot, weil angeblich kein Geld da ist – außer für den üblichen Schmarrn wie „goldene“ Bänke, Miete für überteuerte Gebäude und die unsägliche schwarz-rot-gelbe Selbstdarstellerei.

Martin Pöllath

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