Wuppertaler Bühnen stellen die Spielpläne für 2019/20 vor

Wuppertaler Bühnen : Mit „höchsten Kulturgenuss“ in die neue Spielzeit

Bei den Wuppertaler Bühnen haben Opernintendant Berthold Schneider, Schauspielintendant Thomas Braus und Generalmusikdirektorin Julia Jones das Programm für die Spielzeit 2019/20 vorgestellt. Es verspreche nicht nur höchsten Kulturgenuss, sondern unterstreiche auch die künstlerische Individualität des Hauses und die außergewöhnliche Qualität der Ensembles und des Orchesters.

„Nicht alles neu erfinden“ will Opernintendant Berthold Schneider, „aber Bestehendes und Neues gemeinsam auf eine andere Stufe heben“. Habe man in der vergangenen Saison mit internationalen Koproduktionen und selten aufgeführten Werken auf sich aufmerksam gemacht, so sollen diese Partnerschaften, ob mit anderen Häusern oder Akteuren in der Stadt, in der neue Früchte tragen. Zum Auftakt gibt es ein Wiedersehen mit dem russischen Star-Regisseur-Timofey Kulyabin, der in der ersten Spielzeit der Intendanz von Berthold Schneider einen Erfolg mit seiner „Rigoletto“-Inszenierung feierte. Mit Generalmusikdirektorin Julia Jones, die die musikalische Leitung innehat, eröffnet er die Saison mit einem Strawinsky-Doppelabend rund um großen Oedipus-Mythos mit dem Opernoratorium „Oedipus Rex“sowie der Tanzkantate „Les Noces (Die Hochzeit)“.

Das Schauspiel Wuppertal startet mit zwei Regieteams, die sich schon im ersten Jahr der Intendanz von Thomas Braus vorgestellt haben. Ende September bringt Alexander Marusch in der Ausstattung von Gregor Sturm („Pension Schöller“) Molières „Der Geizige“ auf die Bühne des Opernhauses. Das Geld, als immer währendes Streitthema im Spannungsfeld zwischen Verschleudern, vernünftiger Sparsamkeit und Geiz. „Das Missverständnis“ von Albert Camus eröffnet eine Woche später die Spielzeit im Theater am Engelsgarten.

In den Konzerten des Sinfonieorchesters Wuppertal lädt Generalmusikdirektorin Julia Jones die Menschen dazu ein zusammenzukommen, eine Auszeit von den alltäglichen Pflichten zu genießen und ihren Emotionen nachzuspüren. Mit facettenreichen Programmen, faszinierenden Spielorten und tollen Gästen will das Sinfonieorchester Brücken zu den unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen im Bergischen Land bauen.

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