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Sinfonieorchester Wuppertal: Klassikklänge und Klimaschutz

Sinfonieorchester Wuppertal : Klassikklänge und Klimaschutz

Mit Streaming will das Sinfonieorchester mit dem Publikum in Kontakt bleiben. So auch am Samstagabend (29. Mai 2021) um 19.30 Uhr.

Zu erleben ist die Wiederholung des Konzertes der Vorwoche, zu dem als Solist der junge Simon Höfele, einer der aktuell erfolgreichsten Trompeter, eingeladen war. Das Programm: Joseph Haydns Trompetenkonzert Es-Dur, Robert Schumanns „Rheinische“ Sinfonie und „Quiet City“ von Aaron Copland.

Simon Höfele zeigt, was auf der Trompete möglich ist: Hochsensibel, strahlend-frisch, ausdrucksstark und blitzsauber erfreut er, begleitet vom gut aufgelegten Sinfonieorchester unter Julia Jones, mit einem Haydn-Bravourstück. In der Pause erläuterte Julia Jones im Gespräch mit Anne Y. Weber das Programm – bezogen auf Pandemie und Klimawandel. Schumann sei begeistert gewesen vom Kölner Dom wie vom Rhein, der dahinströme wie diese Sinfonie. Wasser sei ein wichtiger Klima-Aspekt: In Schumanns Musik werde die enge Verbindung zwischen Musik, Wasser und Natur sehr deutlich. Und „Quiety City“ von Aaron Copland spiegele, wie still wir mit AHA kommunizieren müssen.

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Anne Y. Weber berichtet zuletzt, dass das Sinfonieorchester Wuppertal sich wie knapp 20 andere große deutsche Orchester im gemeinsamen Verein „Orchester des Wandels“ auch mit dem aktuellen Programm nachhaltig für Klimaschutz einsetzen will.

Der Vorverkauf für das Sinfoniekonzert endet eine Stunde vor Beginn. Der Stream ist dann 22 Stunden verfügbar. Tickets: sinfonieorchester-wuppertal.de