Es dürfen auch nur die teilnehmenden Länder voten – sowie Frankreich, Großbritannien und das Gastgeberland Österreich, die bereits für das Finale qualifiziert sind. Um 21 Uhr geht es los – und zwar sowohl im Livestream als auch im linearen TV. Wie das 1. Semifinale wird dies im TV nur auf ONE übertragen. Das Finale am Samstag wird aber auf jeden Fall im Ersten (ARD) zu sehen sein.
Und das ist die Startreihenfolge:
● 1. Bulgaria: DARA – Bangaranga
● 2. Azerbaijan: JIVA – Just Go
● 3. Romania: Alexandra Căpitănescu – Choke Me
● 4. Luxembourg: Eva Marija – Mother Nature
● 5. Czechia: Daniel Zizka – CROSSROADS
● Frankreich: Monroe – Regarde! (außer Konkurrenz, da BIG 5)
● 6. Armenia: SIMÓN – Paloma Rumba
● 7. Switzerland: Veronica Fusaro – Alice
● 8. Cyprus: Antigoni – JALLA
● Österreich: Cosmó – Tanzschein (außer Konkurrenz, da Vorjahressieger und automatisch für das Finale gesetzt)
● 9. Latvia: Atvara – Ēnā
● 10. Denmark: Søren Torpegaard Lund – Før Vi Går Hjem
● 11. Australia: Delta Goodrem – Eclipse
● 12. Ukraine: LELÉKA – Ridnym
● Großbritannien: LOOK MUM NO COMPUTER – Eins, Zwei, Drei (außer Konkurrenz, da Big 5)
● 13. Albania: Alis – Nân
● 14. Malta: AIDAN – Bella
● 15. Norway: JONAS LOVV – YA YA YAs (Bilder)
Der „türkise Teppich“ beim ESC 2026
Es erwartet uns wieder ein echt bunter Mix der verschiedensten Musikstilrichtungen. Ich denke, das Dänemark, Australien und Zypern auf jeden Fall weiterkommen, aber wie uns das 1. Semi bereits bewiesen hat, gibt es immer spannende Überraschungen. Ich drück‘ allen die Daumen, aber hoffe sehr, dass Albanien es auch dieses Jahr wieder ins Finale schafft.
Die Ballade des 22-jährigen Sänger Alis Kallaçi berührt mich sehr. Der Sänger stammt aus Shkodër und ist in Albanien unter seinem Vornamen „Alis“ bekannt. Nach einer klassischen Klavierausbildung machte er bereits bei vielen Wettbewerben auf sich aufmerksam und erreichte seinen Durchbruch 2024 mit dem Sieg bei „X Factor Albania“. Im selben Jahr veröffentlichte er die Duett-Single „Se të dua“ mit Arilena Ara.
Ende 2024 nahm Alis erstmals am „Festivali i Këngës (albanische Vorentscheidung) teil und erreichte mit der selbstgeschriebenen Ballade „Mjegull“ den dritten Platz. Sein diesjähriger Song am ESC 2026 in Wien heißt „Nân“ und ist eine sehr dramatische, orchestrale Ballade, die sich mit der tiefen Bindung zwischen Mutter und Kind auseinandersetzt.
Emotionen pur! Ich habe ihn bei der Probe gesehen und bekam Gänsehaut. Nachdem ich nach seinem Auftritt noch ein Foto mit ihm gemacht habe und ich noch voller Emotionen war, bekam ich aber schon die nächste Gänsehaut.
Warum? Dann schaut Euch das Foto an. Da waren Monster! Die legendären ESC-Sieger „Lordi“ standen im Pressezentrum! Wahnsinn! Sie feiern ihr Jubiläum in Wien, denn 2006 holten sie maskiert und mit bis dato ungehörten Tönen den Sieg mit dem Song „Hard Rock Hallelujah“.
Doch gruselig und furchteinflößend war der damalige Sieg in keinster Weise, wenn nicht sogar erfreulich, denn Finnland nahm seit 1961 teil und kein anderes Land hatte bis dato so lange auf einen Sieg warten müssen. Außerdem wurde der Song auch europaweit ein Hit. In Deutschland hielt er sich 20 Wochen in den Top 100 sogar bis auf Platz fünf.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim 2. Semi des ESC und sende viele musikalische Grüße, Euer Euro-Music-Peter!