Wuppertals Chronik 2018: S wie Stinkbombe

Wuppertals Chronik 2018: S wie Stinkbombe

Im Januar nahm der neue Polizeipräsident Markus Röhrl seine Arbeit auf. Er folgte auf Birgitta Radermacher, die im Herbst neue Regierungspräsidentin in Düsseldorf geworden war.

Zuletzt arbeitete der 57-Jährige ("Ich übernehme hier ein sehr gut bestelltes Haus") anderthalb Jahre lang als Direktor der Kriminalitätsbekämpfung in Düsseldorf, zuvor sechs Jahre als Abteilungsleiter im Landeskriminalamt, für den Aufbau des Cybercrime-Kompetenzzentrums zuständig.

In Wuppertal hatte Röhrl von Anfang an viel zu tun. Nicht nur bei den Diskussionen um die Genehmigung von Demos (siehe Z wie Zoff), sondern auch in der um die Präsenz am neuen Döppersberg. Zu allem Überfluss hatten Unbekannte im März Buttersäure auf der neuen Wache an der Schloßbleiche verschüttet und Teile der Einrichtung demoliert.

Immerhin: Die Polizei registrierte 2017 nach eigenen Angaben insgesamt 34.706 Straftaten in Wuppertal. Das waren sechs Prozent weniger als im Vorjahr.

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