Wuppertals Chronik 2018: O wie Oberwasser

Wuppertals Chronik 2018: O wie Oberwasser

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft (GWG) in Wuppertal schwimmt sich langsam wieder frei.

Es war eine Rettung in höchster Not: Im November 2017 genehmigte der Stadtrat der GWG 58,82 Millionen Euro. Nachdem sich der Verlust im vergangenen Jahr auf 3,8 Millionen Euro bezifferte, soll nun ein Plus von rund zwei Millionen Euro herausspringen.

Dafür werden alle Steine umgedreht. Die GWG trennte sich vom Verlustgeschäft "Service-Wohnanlage Am Springer Bach" ebenso wie von weiteren Immobilien, es konnten teure Bankkredite zurückgeführt werden und es wurde weiteres Personal abgebaut — "sozialverträglich". 146 Wohnungen wurden modernisiert.

Erstmals seit 2001 gibt es wieder ein Bauprojekt — auf dem ehemaligen Bremme-Gelände in Barmen sollen eine Kita und 28 Wohnungen entstehen In den nächsten zehn Jahren sind Investitionen von knapp 100 Millionen Euro geplant.

Die GWG ist eine 95-prozentige städtische Tochter mit rund 5.600 Wohnungen.

Mehr von Wuppertaler Rundschau