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Schäfer (SPD): Konsequenzen nach Attacken auf Einsatzkräfte

Ingo Schäfer (SPD) : Attacken auf Einsatzkräfte: „Konsequenzen ziehen“

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ingo Schäfer, der neben Remscheid und Solingen auch die Wahlkreise Cronenberg und Ronsdorf vertritt, verurteilt die zahlreichen Angriffe auf Rettungskräfte und die Polizei in der Silvesternacht 2022/23. Er fordert eine konsequente Anwendung der bestehenden Gesetze.

„Ich wünsche allen verletzten Helferinnen und Helfern eine gute und schnelle Genesung. Ich bin ihnen dankbar für ihren Einsatz an einem Abend, an dem die meisten Menschen friedlich und fröhlich das neue Jahr feiern wollten“, so Schäfer, der mehrere Jahre als Berufsfeuerwehrmann in Solingen gearbeitet hat. Er ist derzeit ordentliches Mitglied im Innenausschuss des Deutschen Bundestages und verantwortlich für den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe.

Man müsse jetzt „die notwendigen Konsequenzen aus den zahlreichen, bundesweiten gezielten Angriffen auf Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am vergangenen Silvesterabend ziehen. Solche Straftaten können mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft werden. Es bleibt nun abzuwarten, ob die Straftäter zu ermitteln sind und wie die Gerichte urteilen werden. Daran wird sich zeigen, ob das Strafrecht Signalwirkung haben wird.“

Ingo Schäfer (SPD).
Ingo Schäfer (SPD). Foto: SPD

Gleichzeitig brauche es „eine politische Diskussion darüber, wie wir die Helferinnen und Helfer beim nächsten Silvesterabend gut schützen können. Dazu gehört für mich der Dialog der Innenminister mit den Gewerkschaften der Rettungskräfte und der Polizei über wirksame Maßnahmen. Zum Beispiel darüber, ob lokale Verbotszonen für Feuerwerkskörper und Schreckschusspistolen umsetzbar und ausreichend sind.“

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Schäfer: „Wir müssen auch darüber reden, wie wir die Einfuhr verbotener Sprengkörper besser verhindern können. Jedes Jahr sprengen sich mehrere Menschen in Deutschland Körperteile mit illegalen Sprengkörpern weg. Auch Kinder werden immer wieder Opfer von Silvesterböllern. Schön anzusehen sind die Böller im Gegensatz zu Feuerwerksraketen ohnehin nicht. Ich werde mich dafür einsetzen, dass ein solcher Dialog der Innenminister über Schutzmaßnahmen umgehend begonnen wird.“