Umfragen und Trienes-Nachfolge OB Schneidewind: „Klares Signal an die Wirtschaft“

Wuppertal · Rund 1.200 Wuppertalerinnen und Wuppertaler haben nach Angaben der Verwaltung bisher an der offenen Bürgerbefragung zum Thema „Image und Entwicklung des Standortes Wuppertal“ teilgenommen. Mehr als 750 Unternehmen gaben außerdem Rückmeldungen zum Fragebogen für die Wirtschaft.

OB Uwe Schneidewind.

OB Uwe Schneidewind.

Foto: Christoph Petersen

„Wir würden uns freuen, wenn das noch mehr werden“, erklärt Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Je breiter die Teilnahme, um so aussagekräftiger das Meinungsbild. Die Befragungsergebnisse sind ein fundamentaler Baustein der Strategie für den Standort. In dem Konzept werden unter anderem auf Basis umfassender Analysen die Stärken und Schwächen des Wirtschaftsstandortes mit anderen Standorten verglichen.“

Daraus ergäben sich dann „Handlungsfelder und Projekte, nach denen die Wirtschaftsförderung künftig ausgerichtet wird, um unsere Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und den Standort zu stärken. Dafür wollen wir ihre Ideen und Wünsche von Anfang an einbeziehen. Das wird ein spannender Prozess, dessen Ergebnisse wir natürlich veröffentlichen werden.“

Einige der Fragen lauten: Wie bewerten die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Image und Entwicklung des Standortes? Wie schätzen sie die Lebensqualität und Faktoren wie Gesundheitsvorsorge oder Freizeitangebote? Welche Stärken und Schwächen sehen sie? Die Ergebnisse sollen als Beitrag in eine neue Strategie für den Wirtschaftsstandort einfließen, die mit externen Beraterinnen und Beratern erarbeitet wird.

Parallel läuft noch bis zum 15. Oktober die Ausschreibung zur Wiederbesetzung des Vorstandes der Wirtschaftsförderung „Nach dem Abschied vom stellvertretenden Vorstand Dr. Marco Trienes war klar, dass beide Verfahren parallel laufen müssen“, so Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. „Bis zur Besetzung der Leitungsstelle sind die Anliegen unserer Unternehmen bei den drei Handlungsbevollmächtigten der Wirtschaftsförderung in den besten Händen.“

Die Entwicklung der neuen Strategie sei ein „klares Signal an die Wirtschaft“, „Die Wirtschaftsförderung hat einen hohen Stellenwert bei Politik und Verwaltungsspitze. Die Aufgaben sind klar definiert. Die aktuell laufende Standortanalyse wird uns einen fundierten Handlungsrahmen zur weiteren Ausrichtung liefern. Daher bitten wir die Bürger und Unternehmen, uns mit ihrer Beteiligung zu unterstützen.“

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