Was ist an Wuppertal top, Kerstin Henninger?

Top Wuppertal : Was ist an Wuppertal top, Kerstin Henninger?

Wenn ich über diese Frage nachdenke, fällt mir spontan ein: Die Wuppertaler. Seit ich 1991 in Wuppertal „gelandet“ bin, stelle ich immer wieder fest, es gibt hier einen Menschenschlag, der nicht nur an sich selbst denkt, sondern der sich tatkräftig für andere einsetzt.

Gelebte Solidarität, die sich nicht nur in den sozialen und kirchlichen Einrichtungen, den Service-Clubs oder wohltätigen Vereinen widerspiegelt, sondern oft auch im privaten oder nachbarschaftlichem Engagement – herzlich und unaufgeregt.

Das zieht sich durch alle gesellschaftlichen Schichten und hat erkennbar eine lange Tradition. So waren es betuchte Bürger aus vergangenen Zeiten, die für die großartigen Grünanlagen sorgten, die nach wie vor der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Der Nordpark, die Hardt, die Barmer Anlagen stehen beispielhaft für die weitläufigen Naherholungsgebiete, die einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität in Wuppertal leisten.

Die jüngste dieser Grünzonen, die Nordbahntrasse, bietet Freizeitsportlern gleichermaßen neue Aktionswege wie Spaziergängern faszinierende Ausblicke ins Tal. Und sie ist mit den Akteuren von Utopiastadt auch zugleich Heimat einer Aufbruch-Mentalität, die

zuversichtlich stimmt, dass die Wuppertaler auch weiterhin jenes Miteinander auszeichnet, das ihnen so eigen ist.

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