Wuppertal und die offenen Arme

Top Wuppertal: Was ist an Wuppertal top, Lars Bluma?

Es ließen sich viele Orte in Wuppertal nennen, die mich beeindruckt, zum Nachdenken gebracht oder schlichtweg begeistert haben.

Als neuer Leiter des Historischen Zentrums sind mir natürlich vor allem die vielen Orte, die die Geschichte und Kultur der Stadt widerspiegeln und dokumentieren, ans Herz gewachsen: also vor allem die zahlreichen Denkmäler, industriekulturellen Zeugnisse, der reichhaltige historische Baubestand, die kleinen Gassen und Treppen, die wuchtigen Repräsentationsbauten wie das Rathaus in Barmen und das Verwaltungsgebäude in Elberfeld, die (mal mehr mal weniger) stillen Parkanlagen und Gärten, die beeindruckenden Kultureinrichtungen, aber auch der zunächst rätselhaft erscheinende Neptunbrunnen am Neumarkt.

Was mich allerdings weitaus mehr berührt hat, sind die Wuppertaler Bürger, die mich mit offenen Armen empfangen haben.

Das überall sichtbare bürgerliche Engagement in und für die Stadt Wuppertal hat mich wirklich positiv überrascht. Nur um ein Beispiel zu nennen: Als der erste Workshop zum Engelsjahr 2020 im Museum für Frühindustrialisierung stattfand, blieb kein Stuhl unbesetzt, und das sollte sich in den folgenden Treffen zum Engelsjahr nicht ändern. Überall interessiert man sich dafür, was aus dem Museum am Engelsgarten wird, wann das Historische Zentrum wieder eröffnet und was im Engelsjahr auf die Wuppertaler an interessanten Veranstaltungen zukommt.

Aus diesen vielen Gesprächen nehmen mein Team und ich wertvolle Anregungen und Ideen mit in unsere Planungen, und ich hoffe, dass dieser kreative Austausch mit der Bürgerschaft auch nach 2020 unser Museum prägen wird.