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Osterholz-Wald Wuppertal: Grüne fordert, Rodungsfläche zu verkleinern

Osterholz-Wald : Grüne: Rodungsfläche deutlich verkleinern

Der Vorstand des Wuppertaler Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen fordert mit Blick auf das Osterholz-Areal, „dass ein großer Teil der Waldfläche verschont bleibt, die aktuell von Rodung bedroht ist“.

„Der Wald ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein Naherholungsgebiet mit persönlicher Bedeutung, das nicht leichtfertig geopfert werden darf", so Vorstandsmitglied Leonie Sieger.

Die Grünen rufen die Kalkwerke Oetelshofen auf, sofort „deeskalierende Maßnahmen“ zu ergreifen. „Dies kann beispielsweise der Einstieg in die Innenverkippung mit kleinen Mengen als Alternative zur vollständigen Rodung sein oder die Pacht von Flächen, die vom Betreiber mit schnell wachsenden Sorten aufgeforstet werden, um die Klimafolgen zu kompensieren“, so Grünen-Sprecher Michael Hablitzel. „Wir sehen den Verhandlungsprozess nicht als beendet an. Dieser muss fortgesetzt werden.“

Grünen-Sprecherin Liliane Viola Pollmann: „Wir brauchen jeden Beitrag zum Klimaschutz, gerade auch auf lokaler Ebene, nachdem die COP26 den Weg zum 1,5-Grad-Celsius-Ziel nicht sichern konnte!" Schatzmeister Lutz Weidner: „Braucht es nicht nach den Wetterereignissen in Wuppertal seit 2018 mit Dürren und Starkregen eine völlige Neubewertung von Wald und Wiese, die sich auch in Gesetzen widerspiegelt? Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem letzten Sommer zum Klimaschutzgesetz weist in diese Richtung.“