1. Stadtteile
  2. Vohwinkel - Sonnborn

Sonntag: Kundgebung im Wuppertaler Osterholz-Wald

Sonntag um 14 Uhr : Kundgebung im Osterholz-Wald

Die Bürgerinitiative „Osterholz bleibt!“ hält am Sonntag (2. Mai 2021) eine Corona-konforme Kundgebung ab. Sie beginnt um 14 Uhr auf der Lichtung neben der eingezäunten Aufforstungsfläche, die ein paar Gehminuten vom Wanderparkplatz Hermgesberg entfernt liegt. Die Initiative will über „die neuesten Entwicklungen und den Stand des Verfahrens“ informieren. Es spielt die Band „Fortschrott“.

„Bis zum Start der Rodungssaison werden noch einige Monate ins Land gehen, doch der Kampf um den Wald befindet sich jetzt in einer Hochphase. Der neue grüne Oberbürgermeister von Wuppertal, Uwe Schneidewind, in den viele Bürgerinnen und Bürger große Hoffnung setzen, hat Mitte Februar noch gesagt, dass er sich einen diffamierungsfreien Dialog wünscht. Im Interview in der VHS am 12. April 2021 argumentiert Herr Schneidewind aber selbst mit Diffamierungen“, kritisiert die Bürgerinitiative. Sprecherin Marjolein Schlüter: „Ich bin eine mündige Bürgerin und lasse mich nicht in eine politische Ecke drängen. Es hat bis heute kein Gespräch mit uns stattgefunden. Die Beziehung mit der Familie Iseke scheint Herr Schneidewind aber sehr gut zu pflegen."

Und weiter: „Das Narrativ der Firma Oetelshofen, dem auch der BUND Wuppertal folgt, ist, dass die Rodung des Waldes in Wirklichkeit eine Umweltschutzmaßnahme wäre, denn die Halde wäre in Wirklichkeit gar keine Abraumhalde, sondern ein zukünftiges Biotop, dass wertvoller ist, als der Wald an sich.“ Marjolein Schlüter: „Hier werden wertvolle Biotope gegeneinander ausgespielt. Die geschützten Arten im Wald werden ignoriert sowie der Fakt, dass der Osterholz ein sehr beliebter Ort für die Erholung der Besucherinnen und Besucher ist. Gerade in Zeiten der Pandemie wird dieser Wert sehr deutlich, der in keiner Bilanz auftaucht." Man fordere „nach wie vor, dass Alternativlösungen umgesetzt werden müssen und die Rodung des Waldes zu verhindern ist. Wir können uns nicht die preiswerteste Lösung leisten, die auf Kosten der Allgemeinheit geht.“