Bebauungspläne am Vogelsang-Bach: BV-Veto

Bebauungspläne am Vogelsang-Bach: BV-Veto

Im Überblick: Aktuelle Entscheidungen des Stadtteilparalaments.

Das Vorhaben einer Immobilien-Genossenschaft, ihre Häuser am Opphof im Zuge von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen um eine Etage aufzustocken, hat die Bezirksvertretung (BV) Uellendahl-Katernberg auf ihrer jüngsten Sitzung abgesegnet. Ebenso den Bau der Kindertagesstätte auf dem Gelände der ehemaligen städtischen Grundschule an der Kohlstraße. Die Plänen eines Investors, vier Mehrfamilienhäuser mit je fünf Wohneinheiten im Bereich Vogelsangstraße/Vogelsangbach zu errichten, stuften die Lokalpolitiker aber als zu massiv für den Bereich ein und schoben dem mit Erlass einer Veränderungssperre einen Riegel vor.


Handlungsbedarf wirft unterdessen die Holländische Heide auf: Nach wie vor wird laut Anwohnern das Baugebiet von Lkw nicht über die eigentliche Zubringerstraße Hainbuchenweg, sondern über die (zu) kleine Straße Holländische Heide angesteuert. Mit dem Ergebnis, dass sich Fahrzeuge festfahren. Weiter gibt es Befürchtungen, dass dort Erdarbeiten tiefer als genehmigt durchgeführt werden und in der Folge Grundwasser austrete. Die BV hat die Verwaltung beauftragt, das vor Ort zu prüfen, um dann anhand des Sachstandsberichtes direkt intervenieren zu können.


Zugestimmt haben die Lokalpolitiker einer Erneuerung der Fahrbahndecke an der Nevigeser Straße zwischen Egenstraße und Westfalenweg. Im Zuge der 950.000 Euro teuren Maßnahme ist auch vorgesehen, links und rechts der Fahrbahn je eine Spur für Radfahrer zu errichten. Wie diese konkret angelegt werden können, soll in der März-Sitzung geklärt werden.
Ein Ja gab es auch für die Nutzung der Busspur als Radweg von Kohlstraße bis Vogelsangstraße an der Uellendahler Straße, eine Absage allerdings für die von der Verwaltung angeregte Radspur In der Beek. Da aufgrund der Straßen- und Bürgersteig-Situation dieses Vorhaben nur etappenweise realisierbar wäre, hat die BV entschieden: Es bleibt so, wie es ist.
Den neuen, vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg gesponserten und etwa 145.000 Euro teuren Anbau auf dem Gelände des Löschzuges an der Horather Straße hat die Wehr, mit Zustimmung der BV, der Stadt geschenkt. Im Gegenzug übernimmt die Stadt jetzt die Betriebskosten in Höhe von monatlich rund 170 Euro.